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Die Umverteilungswirkung von Sozialtransferprogrammen und Steuern: Verschiedene Länder im Vergleich

Authors


  • Diese Studie ist Teil des Forschungsprogramms „Reformierung der sozialen Sicherheit“. Die Autoren bedanken sich bei der Stiftung Instituut GAK für die finanzielle Unterstützung. Chen Wang wird durch den China Scholarship Council finanziert. Wir danken Palvolgyi Balazs, Jim Been, When-Hao Chen, Marike Knoef, Arnaldur Sölvi Kristjánsson, Susan Kuivalainen, Judith Niehues und Olaf van Vliet für wertvolle Anregungen und Bemerkungen zu einer früheren Fassung und Präsentation des Artikels. Es gilt der übliche Haftungsausschluss.

Korrespondenzadressen: Chen Wang, Abteilung für Wirtschaft, Universität Leiden, PO Box 9520, 2300 RA Leiden, Niederlande; E-Mail: wangc1@law.leidenuniv.nl. Koen Caminada, Abteilung für Wirtschaft, Universität Leiden, PO Box 9520, 2300 RA Leiden, Niederlande; E-Mail: c.l.j.caminada@law.leidenuniv.nl. Kees Goudswaard, Abteilung für Wirtschaft, Universität Leiden, PO Box 9520, 2300 RA Leiden, Niederlande; E-Mail: k.p.goudswaard@law.leidenuniv.nl.

Auszug 

Ziel dieses Artikels ist eine genaue Analyse der Umverteilungswirkung von sozialen Transferprogrammen und Steuern in 28 Mitgliedsstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durch eine Berechnung mit Daten, die aus der Datenbank der Mikrodaten der Luxembourg Income Study stammen. Wir kommen zum Ergebnis, dass in Sozialstaaten die Ungleichheit um durchschnittlich 35 Prozent reduziert wird. Sozialleistungen haben dabei eine viel größere Umverteilungswirkung als Steuern. Bei den Sozialprogrammen tragen die öffentlichen Renten am stärksten zur Verringerung der Einkommensungleichheit bei, wenn auch mit beträchtlichen Unterschieden von Land zu Land. Sozialhilfe, Invaliden- und Familienleistungen tragen in geringerem Ausmaß ebenfalls dazu bei, dass die Einkommensunterschiede kleiner werden.

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