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Franz Scherbaum, Andreas Grohmann, Brigitte Huber, Prof. Dr. Carl Krüger and Prof. Dr. Hubert Schmidbaur „Aurophilie” als Konsequenz relativistischer Effekte: Das Hexakis(triphenylphosphanaurio)methan-Dikation [(Ph3PAu)6C]2⊕ Angewandte Chemie 100

Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001130

Zur Klasse der „Stachelschwein-Verbindungen” gehört das Titelkation 1, dessen Struktur als BPh4-Salz bestimmt wurde. Das analytisch, massenspektrometrisch und röntgenographisch nachgewiesene interstitielle C-Atom besetzt das kristallographische Inversionszentrum in einem Oktaeder aus Goldatomen. Die Struktur wird vermutlich auch durch Au…Au-Wechselwirkungen stabilisiert. Die Peripherie von Tetraauriomethanen ist offenbar „aurophil” gegenüber weiteren LAu-Ionen, so daß spontan das hypervalente Komplex-Kation [C(AuL)6]2⊕ entsteht. Bei den früher als (AuL)math image formulierten, angeblich unzentrierten oktaedrischen Cluster-Kationen handelt es sich vermutlich ebenfalls um die jetzt gefundene C-zentrierte Variante.

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