Angewandte Chemie

Cover image for Vol. 128 Issue 23

Chefredakteur: Peter Gölitz, Stellvertreter: Neville Compton, Haymo Ross

Online ISSN: 1521-3757

Associated Title(s): Angewandte Chemie International Edition, Chemistry - A European Journal, Chemistry – An Asian Journal, ChemistryOpen, ChemPlusChem, Zeitschrift für Chemie

Allgemeine Informationen zur Angewandten Chemie und Hinweise für Autoren

1. Allgemeine Informationen zur Zeitschrift

Die Angewandte Chemie gehört der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), wird von Wiley-VCH publiziert und ist eine weltweit führende Zeitschrift für die gesamte Chemie und angrenzende Gebiete. Die Angewandte Chemie erscheint wie auch die rein englischsprachige Ausgabe, die Angewandte Chemie International Edition, jährlich mit 52 Ausgaben gedruckt und online (in der Wiley Online Library); online sind alle Beiträge schon Wochen vor dem Druck verfügbar (Early View). Beiträge sollten auf Englisch eingereicht werden, um den Kreis geeigneter Gutachter möglichst groß zu machen. Zudem ist dann, im Fall einer Ablehnung, der Transfer zu einer anderen Zeitschrift für Sie als Autor erheblich einfacher. Die Angewandte Chemie veröffentlicht keine Beiträge, die ganz oder in wesentlichen Teilen schon vorher publiziert wurden.

Autoren und Manuskripte werden von hauptberuflichen Redakteuren betreut, die eine gründliche wissenschaftliche Ausbildung als Chemiker (Promotion/Postdoktorat in angesehenen Arbeitsgruppen) und einen breiten Überblick über die Chemie haben.

Der Verlag gibt zu mindestens einem Beitrag pro Woche eine Pressemitteilung heraus. Selbstverständlich können auch Autoren die Breitenwirkung ihres Beitrags durch eine Pressemitteilung ihrer Institution erhöhen, doch dürfen solche Texte, über die die Redaktion informiert werden sollte, nicht vor der Online-Veröffentlichung des Beitrags erscheinen (Sperrfrist beachten).

Der Korrespondenzautor erhält über den Editorial Manager Korrekturfahnen seines Beitrags. Sie sollten raschestmöglich an die Redaktion zurückgesandt werden. Korrekturen nach der Early-View- und vor der Heft-Veröffentlichung werden nur akzeptiert, wenn sie Formalia oder Druckfehler betreffen. In anderen Fällen ist der Weg über eine Berichtigung zu gehen (siehe Abschnitt 3.6).

Bei allen Beiträgen, die sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch erscheinen, erhält der Hauptkorrespondenzautor je ein Belegheft beider Ausgaben. Bei Aufsätzen erhält er zudem ein kostenloses PDF in einer der beiden Sprachen, das 50 Ausdrucke erlaubt. Sonderdrucke und hochaufgelöste PDFs können von allen Beiträgen kostengünstig bestellt werden – idealerweise beim Zurücksenden der Korrekturfahnen.

2. Verantwortung der Autoren

Beim Einreichen eines Manuskripts muss der Autor die Redaktion über andere Manuskripte informieren, die zu diesem Zeitpunkt akzeptiert oder eingereicht sind oder in Kürze eingereicht werden und die einen Bezug zu diesem Manuskript haben. Handelt es sich beim eingereichten Manuskript um eine ergänzte/überarbeitete Fassung eines zuvor bei der Angewandten Chemie abgelehnten Manuskripts, so ist im Begleitschreiben auf die frühere Fassung hinzuweisen, und alle wesentlichen Änderungen sind zu kommentieren. Im Übrigen sind die Ethical Guidelines for Publication in Journals and Reviews der European Association for Chemical and Molecular Sciences (EuCheMS) für die Angewandte Chemie bindend; sie ähneln weitgehend den Ethical Guidelines to Publication of Chemical Research der American Chemical Society. Eine weitere Quelle für Informationen sind die Best Practice Guidelines on Publishing Ethics: A Publisher´s Perspective. Wir möchte darauf hinweisen, dass alle eingereichten Manuskripte auf Plagiate überprüft werden.

Autoren sollten in ihrem Anschreiben an die Redaktion auf mögliche Interessenskonflikte hinweisen, z.B. auf Förderung durch oder Beteiligung an Firmen, denen die Publikation der Ergebnisse nutzen könnte. Autorenschaft ehrenhalber ist verboten, d.h., alle Coautoren eines Beitrags müssen wesentlich zur beschriebenen Arbeit und/oder zur Formulierung des Forschungsprojekts oder des Manuskripts beigetragen haben. Hat ein Beitrag mehr als drei Autoren, sollten die Leistungen der einzelnen Autoren im Begleitschreiben aufgeführt werden. Alle Autoren müssen über die Einreichung informiert sein und der eingereichten Version zugestimmt haben.

Alle Manuskripte sollten online über den Editorial Manager eingereicht werden. Dort findet sich auch eine Anleitung für das Einreichen ("How to submit a manuscript"). Die Redaktion empfiehlt, die Manuskripte mithilfe der MSWord-Vorlagen zu erstellen, die in Abschnitt 5 dieser Hinweise zur Verfügung stehen. Diese Vorlagen helfen, die Länge eines Beitrags (in Seiten) abzuschätzen, und erleichtern Gutachtern wie Redakteuren die Beurteilung der Arbeit. Im Zuge der Einreichung erhält ein Manuskript einen DOI (Digitalobjekt-Identifikator), unter dem das Manuskript auch nach der Annahme veröffentlicht wird. Über das Vorgehen beim Einreichen des überarbeiteten Manuskripts wird der Autor bei der Benachrichtigung über die Annahme seines Beitrags informiert. Der wesentliche Unterschied ist, dass beim überarbeiteten Manuskript das grafische Material zusätzlich in Form von Grafikdateien eingereicht werden muss (siehe auch Abschnitt 6).

Wir raten allen Autoren für jeden Coautor den ORCID anzugeben. ORCID (Open Researcher and Contributor ID) ist ein Register, das jedem Forscher eine eindeutige digitale Kennnummer zuweist. Manche Förderorganisationen empfehlen oder verlangen sogar die Angabe des ORCID in allen Veröffentlichungen; Autoren sollten die Richtlinien ihrer Förderorganisation für Details konsultieren. Die Registrierung ist einfach und kostenlos (für weitere Informationen sei auf http://orcid.org/ verwiesen).

Zitierte Arbeiten, die noch nicht öffentlich zugänglich sind, sollten gemeinsam mit dem Manuskript hochgeladen werden. Auf unveröffentlichte Ergebnisse und Vorträge sollte nur in Ausnahmefällen verwiesen werden.

Computergestützte Bildbearbeitung: Wenn Bilder für mehr Klarheit nachbearbeitet werden, darf das nicht dazu führen, dass nichtrepräsentative Daten gezeigt werden. Kein Merkmal eines Bildes darf verschleiert, verstärkt, verschoben, entfernt oder eingefügt werden; ein klarer Bezug zwischen den Originaldaten und den resultierenden Bildern muss erhalten bleiben. Wurde ein Bild elektronisch bearbeitet, muss die Art der Bearbeitung in der Legende deutlich angegeben werden. Ist eine computergestützte Bildbearbeitung ein wesentlicher Teil der experimentellen Arbeit, so muss dies nachvollziehbar in den Hintergrundinformationen beschrieben werden. Die Originaldaten sollten ebenfalls eingeschlossen sein.

3. Beitragsarten und -länge

Aufsätze, Kurzaufsätze und Essays werden häufig auf Einladung geschrieben, können jedoch auch auf die Eigeninitiative eines Autors zurückgehen. Allerdings sollte im zweiten Fall bei der Redaktion vorab angefragt werden, ob der geplante Beitrag in die Zeitschrift passt (am besten mit Inhaltsskizze/Gliederung). Bei Highlights werden nur eingeladene Beiträge berücksichtigt. Essays und Highlights sollten im Idealfall nur einen Autor haben.

Bitte beachten Sie, dass die Zeichenzahlen, die bei den Beitragslängen genannt werden, jeweils einschließlich Leerzeichen zu verstehen sind. Überlängen sollten früh mit der Redaktion besprochen werden.

3.1. Zuschriften

Zuschriften (Länge: einschließlich Fußnoten, Literaturzitaten, Tabellen und Legenden bis 15000 Zeichen) berichten über experimentelle und/oder theoretische Untersuchungen aus allen Bereichen der Chemie und aus angrenzenden Gebieten. Längere Zuschriften werden nur berücksichtigt, wenn ihre Qualität dies rechtfertigt und eine Begründung gegeben ist. Die mitgeteilten Befunde müssen von großem allgemeinem Interesse sein, zumindest aber besonders wichtig für die Entwicklung eines Forschungsgebiets. Details, die für Spezialisten (und eventuell die Gutachter), nicht aber für die meisten Leser wichtig sind, sollten als Hintergrundinformationen eingereicht werden, die nur online publiziert werden. Die in der Zuschrift geschilderten Ergebnisse oder wesentliche Teile davon dürfen nicht schon an anderer Stelle gedruckt oder elektronisch veröffentlicht worden sein, z.B. nicht in Online-Foren, in Übersichtsartikeln, in Tagungsbänden (Proceedings) oder in Vorabdrucken (Preprints), die allgemein zugänglich sind. Zuschriften, die die genannten Kriterien nicht erfüllen, werden von der Redaktion sofort abgelehnt, alle anderen werden an mindestens zwei Gutachter gesandt. Gutachtervorschläge sind willkommen, sollten aber keine Personen enthalten, die in enger Beziehung zu den Autoren stehen oder standen. Gutachter werden gebeten, bei der Entscheidung über die Eignung einer Zuschrift für die Angewandte Chemie die "Hinweise für Gutachter" zu beachten.

Zuschriften, die von mindestens zwei Gutachtern als "very important" eingeschätzt werden, werden bei der Veröffentlichung als VIP (very important paper) gekennzeichnet. Lag bei der Entscheidung ein drittes Gutachten vor, in dem die Bedeutung der Ergebnisse nicht als "very important" oder "highly important" eingeschätzt wird, erhält die Zuschrift keinen VIP-Status.

Auf Englisch eingereichte Zuschriften erscheinen auch in der deutschen Ausgabe auf Englisch; deutschsprachige Autoren werden allerdings gebeten, eine Übersetzung ihrer auf Englisch eingereichten Zuschrift ins Deutsche zu liefern.

Alle neuen Verbindungen müssen durch dem Substanztyp angemessene Methoden (NMR-Spektroskopie, Röntgenstrukturanalyse, Elementaranalyse etc.) vollständig, auch bezüglich ihrer Reinheit, charakterisiert werden. Die entsprechenden Daten sollten in der Regel als Hintergrundinformationen zur Verfügung gestellt werden.

Bei Studien an Menschen muss eine nach Aufklärung über die Art und mögliche Folgen der Studie erteilte Einwilligung vorliegen. Alle Forschung an Menschen muss von der Ethikkommission (IRB) der Einrichtung, an der der Autor arbeitet, oder einer entsprechenden Stelle genehmigt sein. Die Behandlung der zu Experimenten genutzten Tiere muss in Einklang mit den Richtlinien der Einrichtung sein, an der der Autor arbeitet.

Zuschriften benötigen einen Abstract. In dieser Zusammenfassung sollten die Motivation für die Arbeit, die angewendeten Methoden, die Ergebnisse und die Schlussfolgerungen in zusammen maximal 1000 Zeichen präsentiert werden. Bitte beachten Sie beim Schreiben dieses Abstracts, dass möglichst viele Leser neugierig werden, sich der Inhalt des Beitrags im Abstract widerspiegelt und mehrere Begriffe (Schlüsselwörter) enthalten sind, die den Beitrag bei Online-Recherchen leicht finden lassen, weder Hinweise auf grafische Elemente und Tabellen des Beitrags noch auf Literaturstellen enthalten sind, da der Abstract auch unabhängig vom Beitrag, z.B. in Datenbanken, zu finden sein wird, und schließlich keine Abkürzungen verwendet werden und Elementsymbole nur in Formeln.

Zuschriften sollen nicht untergliedert werden; lediglich sehr knappe experimentelle oder methodische Angaben, die für das Verständnis der Arbeit wichtig sind, können in einem Abschnitt Experimentelles bzw. Methoden zusammengefasst werden. Besser ist jedoch die Aufnahme experimenteller oder methodischer Angaben in die Hintergrundinformationen, da sie dort ausführlicher präsentiert werden können. Im ersten Absatz der Zuschrift sollte so in das Thema eingeführt werden, dass Leser, die ihm ferner stehen, erkennen können, worum es sich handelt, was der Stand des Wissens ist und welche Bedeutung die erzielten Ergebnisse haben. Im letzten Absatz sollten die Ergebnisse noch einmal thesenhaft zusammengefasst werden. Ein Satz sollte abschließend auf ihre Bedeutung und, falls passend, offene Fragen eingehen.

3.2. Aufsätze

In Aufsätzen (Länge: einschließlich Fußnoten, Literaturzitaten, Tabellen und Legenden bis 65000 Zeichen) werden von führenden Experten wichtige aktuelle Themen aus allen Gebieten der Chemie behandelt. Statt einer Aufzählung von Details mit vollständiger Literaturübersicht ist eine kritisch auswählende Bearbeitung des Stoffs erwünscht, bei der auch ungelöste Probleme und Entwicklungsmöglichkeiten erörtert werden sollen.

Aufsätze sollten wie diese Hinweise in nummerierte Abschnitte gegliedert werden, die auch für Querverweise genutzt werden sollen. Dem eigentlichen Text muss ein Vorspann (1000 Zeichen, keine Literaturverweise) vorangestellt sein. Er soll keine trockene Zusammenfassung sein, sondern – zusammen mit einem kreisförmigen Bild vom Durchmesser 18.5 cm (dem Vortitel oder Frontispiz) – zum Lesen des Aufsatzes motivieren. Der erste Abschnitt des Aufsatzes, die Einleitung, soll dann den Nichtspezialisten so anschaulich wie möglich in die Thematik einführen. Als Abschluss ist ein Abschnitt Zusammenfassung und Ausblick erwünscht, in dem thesenhaft die gelösten und offenen Probleme des Themas präsentiert werden. Ferner werden Kurzbiografien (maximal 560 Zeichen) samt Fotos (schwarzweiß) der Korrespondenzautoren benötigt.

3.3. Kurzaufsätze

In einem Kurzaufsatz (Länge: einschließlich Fußnoten, Literaturzitaten, Tabellen und Legenden bis 25000 Zeichen) sollen aktuelle Themen übersichtsartig, aber knapp präsentiert werden. Dies soll die Möglichkeit bieten, Themen zu einer Zeit zu behandeln, zu der ein umfassender Aufsatz noch verfrüht oder unangemessen ist. Ansonsten gilt das in Abschnitt 3.2 für Aufsätze Gesagte, allerdings enthält der Kurzaufsatz keinen Vortitel, und der Vorspann soll nur 800 Zeichen umfassen.

3.4. Essays

In Essays (Länge: bis 25000 Zeichen) werden Themen aus allen Bereichen der Chemie einschließlich der Wissenschaftsphilosophie und der Wissenschaftsgeschichte frei behandelt. Unveröffentlichte Originalergebnisse sollten nur sehr begrenzt verwendet werden. Primär soll Bekanntes – adäquat illustriert – von neuer Warte aus beleuchtet und kritisch diskutiert werden. Ferner wird eine Kurzbiografie (maximal 560 Zeichen) samt Foto (schwarzweiß) des Autors benötigt. Essays sollten in der Regel nur einen Autor haben.

3.5. Highlights

In Highlights (Länge: bis 8500 Zeichen) sollen didaktisch geschickt sehr wichtige neue Ergebnisse von Originalveröffentlichungen, die idealerweise innerhalb der letzten vier Wochen online erschienen sind, geschildert und ihre Bedeutung erläutert werden, und zwar in der Regel von einem kompetenten Dritten. Die Ergebnisse sollen kurz, aber klar und ohne die in der Originalveröffentlichung notwendige Datenfülle präsentiert werden (Formeln und/oder Abbildungen so viele wie unbedingt nötig und maximal 15 Literaturzitate). Highlights sollen im Heft höchstens zwei Seiten einnehmen. Um zu gewährleisten, dass Ihr Manuskript diese Länge nicht überschreitet, nutzen Sie bitte das in Abschnitt 5 dieser Hinweise angebotene Templat. Highlights sollten nicht mehr als zwei Autoren haben, und diese sollten nicht in einer engen Beziehung zu dem Autor/den Autoren der vorgestellten Arbeit stehen.

3.6. Korrespondenzen und Berichtigungen

Manuskripte, die sich mit Zuschriften in der Angewandten Chemie, die möglichst nicht älter als drei Monate sind, kritisch auseinandersetzen, können als Korrespondenzen publiziert werden, wenn sie einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion leisten. Der Autor der Zuschrift, die zur Korrespondenz Anlass gab, erhält Gelegenheit zur Erwiderung.

Grob fehlerhafte oder unvollständige Angaben in bereits erschienenen Beiträgen sollen in Form einer – möglichst kurz gehaltenen – Berichtigung korrigiert werden. Berichtigungen erscheinen direkt im Anschluss an das ausführliche Inhaltsverzeichnis. Die Autoren werden gebeten, den Berichtigungstext wie jede andere Art von Beitrag elektronisch über den Editorial Manager einzureichen und dabei das Zitat sowie möglichst auch den DOI der Originalveröffentlichung anzugeben.

3.7. Rezensionen und Nachrufe

Rezensionen werden auf Einladung der Redaktion geschrieben; Vorschläge für zu rezensierende Bücher sowie für mögliche Autoren sind willkommen. Verlage sollten Buchankündigungen oder (besser) Bücher direkt an die Redaktion senden. Die Angewandte Chemie veröffentlicht außerdem Nachrufe auf bedeutende Wissenschaftler, die einen großen Einfluss auf die Chemie hatten und deren Erkenntnisse "Lehrbuchwissen" geworden sind. Die Autoren für Nachrufe werden üblicherweise von der Redaktion eingeladen.

Eine Rezension sollte unter anderem folgende Fragen beantworten: Wurde das behandelte Forschungsgebiet in neuerer Zeit intensiv bearbeitet oder bietet das Buch einen frischen Blick auf ein reifes Gebiet? Hat das Buch andere Meriten oder ist es vielleicht überflüssig? Sind die vielen Facetten des Themas richtig gewichtet? Welchen Nutzen wird welcher Leserkreis aus der Lektüre ziehen?

Bei einem Nachruf sollten der wissenschaftliche Lebenslauf und die Forschungsleistungen des Verstorbenen im Vordergrund stehen. Dabei können folgende Fragen als Leitfaden dienen: Welche seiner Arbeiten haben fundamental neue Erkenntnisse gebracht? Wie kam er zu seinen Ergebnissen? Worauf werden künftige Forschergenerationen vor allem aufbauen können?

4. Textgestaltung

Wir akzeptieren die Textdateiformate .doc und .docx. LaTeX-Nutzer bitten wir, unsere gesonderten Hinweise zu beachten. Bitte verwenden Sie kein Trennprogramm oder Trennungen per Hand und beachten Sie außerdem die in den folgenden Abschnitten aufgeführten Punkte.

Der gesamte Text (außer griechische Buchstaben; diese in Symbol) sollte mit einem einzigen Zeichensatz erstellt und "endlos" erfasst werden, d.h., harte Zeilenschaltungen (Carriage Returns) sind nur am Ende von Absätzen, Titeln, Überschriften, Aufzählungen und dergleichen nötig. Fett sind lediglich Formelnummern und Jahreszahlen im Literaturverzeichnis zu formatieren, nicht dagegen beispielsweise "Tabelle 1" oder "Abbildung 1". Sonderzeichen müssen deutlich erkennbar sein; ebenso muss ersichtlich sein, ob ein Zeichen fett oder kursiv sein soll, auf der Zeile steht oder hoch- oder tiefgestellt ist. Bitte vermeiden Sie komplizierte chemische Formeln im laufenden Text (und vor allem im Titel), um Trennprobleme zu verhindern.

Was Nomenklatur, Symbole und Einheiten betrifft, sollten die Regeln und Empfehlungen der International Union of Pure and Applied Chemistry (IUPAC), der International Union of Biochemistry (IUB) und der International Union of Pure and Applied Physics (IUPAP) eingehalten werden.

Abkürzungen und Akronyme sollten sparsam, aber konsequent verwendet werden. Bei der ersten Erwähnung sollte – außer bei den bekanntesten, z.B. NMR, IR, tBu – der vollständige Begriff zusätzlich angegeben werden. Bei Aufsätzen können sie auch zu Beginn in einer Fußnote erklärt oder am Ende in einem Glossar zusammengefasst werden.

4.1. Titel

Bitte bedenken Sie, dass der Titel einer Veröffentlichung für Leser, Abstracting-Dienste und Suchmaschinen der entscheidende Einstieg ist. Darum sollte er aussagekräftig sein, möglichst viele Leser auf die Arbeit neugierig machen und möglichst ohne Abkürzungen auskommen. Der Titel wird normal mit Groß- und Kleinbuchstaben geschrieben und enthält keinen Literaturhinweis.

4.2. Danksagung, Interessenskonflikte, Autorenbeiträge

Danksagungen – vor allem für jede Art finanzieller Förderung – stehen in einem eigenen Absatz am Ende des Haupttextes. Beispiel: Diese Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Fonds der Chemischen Industrie gefördert. Herrn/Frau A. Meier danken wir für die Spektren, der Firma X für Chemikalienspenden. Autor Y dankt der Z-Stiftung für ein Stipendium.

4.3. Inhaltsverzeichnis und Stichwörter

Auf der letzten Manuskriptseite sollen der Kurztext für das Inhaltsverzeichnis (bis 450 Zeichen, Vorlagen (nur zur Orientierung, nicht zum Einreichen!): CorelDraw-Format und PDF) und maximal fünf Stichwörter in alphabetischer Reihenfolge stehen. Unter den Stichwörtern sollten wenigstens zwei aus dem "Stichwortkatalog" stammen (siehe unten für Details zu diesem Katalog). Der Text für das Inhaltsverzeichnis soll möglichst mithilfe eines grafischen Elements (Farbe ist hier in jedem Fall kostenlos) auf die Arbeit neugierig machen. Eine Wiederholung oder Paraphrase des Titels und die Präsentation von experimentellen Details sind zu vermeiden.

Die Verwendung von Stichwörter aus dem gemeinsamen Stichwortkatalog für viele bei Wiley-VCH erscheinende Zeitschriften (siehe die Liste zu Beginn des Katalogs) trägt dazu bei, dass die Suche mithilfe von Stichwörtern in der Wiley Online Library (WOL) eine möglichst vollständige Liste relevanter Veröffentlichungen in diesen Zeitschriften liefert. Der Katalog ist in Teilgebiete gegliedert, um das Auffinden der Stichwörter zu erleichtern, kann aber auch in seiner Gesamtheit durchsucht werden. Einige der Stichwörter werden in mehr als einem Teilgebiet verwendet. Wie allen Verzeichnissen liegen auch diesem "Spielregeln" zugrunde, die kurz erläutert seien:

1.

Mindestens zwei der maximal fünf Stichwörter pro Beitrag müssen aus dieser Liste stammen.

2.

Eine Suche in WOL anhand der deutschen Stichwörter liefert nur in der deutschen Ausgabe der Angewandten Chemie erschienene Beiträge. Für einen vollständigen Überblick über alle erfassten Zeitschriften müssen die englischen Äquivalente der Stichwörter verwendet werden.

3.

Namensreaktionen wurden nur in Ausnahmefällen aufgenommen. In der Regel soll stattdessen der entsprechende Reaktionstyp als Stichwort verwendet werden, z.B. "Cycloadditionen" statt "Diels-Alder-Reaktion" und "Umlagerungen" statt "Claisen-Umlagerung".

4.

Heteroanaloga von Verbindungen sind meist den C-Varianten zugeordnet, z.B. (Hetero)cumulene, (Hetero)diene. Ausnahmen sind hier einige Aza- und Phosphaderivate.

5.

Verbindungen mit anorganischen Komponenten, bei denen diese thematisch im Zentrum des Beitrags stehen, werden unter dem Elementnamen geführt, z.B. "Eisenkomplexe" unter "Eisen", und eventuell dem Ligandentyp. Zum Teil existieren Gruppennamen wie Alkalimetalle und daneben wichtige Gruppenmitglieder wie Lithium auch separat. Hier sollte der Gruppenname nur dann verwendet werden, wenn vergleichende Untersuchungen beschrieben werden oder nicht extra aufgeführte Gruppenmitglieder das Thema sind.

6.

Die Stichwörter vom Typ "N-Ligand" sollen zum Einsatz kommen, wenn ein wesentliches Element der Arbeit die Koordination eines wie auch immer gearteten Liganden über das entsprechende Atom (hier also ein Stickstoffatom) ist.

7.

Spektroskopische Methoden sollten als Stichwörter nur aufgeführt werden, wenn es sich um methodische Arbeiten handelt oder wenn sie eine wesentliche Rolle in der Arbeit spielen, z.B. einen wichtigen Beitrag zu einer schwierigen Strukturaufklärung geleistet haben.

8.

Strukturaufklärung dient als Stichwort nur, wenn es um die unter Einsatz mehrerer Methoden gelungene strukturelle Charakterisierung einer Verbindung geht oder wenn eine röntgenographische Strukturbestimmung im Zentrum der Arbeit steht.

9.

Es wurde versucht, "Synonyme" zu vermeiden und allgemeinere den spezielleren Begriffen vorzuziehen. So gibt es nur den Begriff "Sandwichkomplexe" und nicht auch "Doppeldecker-Komplexe". (Siehe auch die Punkte 3 und 4 dieser Richtlinien.)

10.

Enzyme sollten einer der sechs Haupt-Enzymklassen (Hydrolasen, Isomerasen, Ligasen, Lyasen, Oxidoreduktasen, Transferasen) zugeordnet werden.

Unser Katalog ist ein lebender, um neue Entwicklungen in der Chemie aufnehmen zu können. Anregungen von unseren Lesern und Autoren sind deshalb willkommen.

4.4. Die ersten Textelemente

Der Überschrift folgen die ausgeschriebenen Vor- und Nachnamen der Autoren, wobei die Korrespondenzautoren mit einem Sternchen markiert werden (weitere Kennzeichnungen für die Instituts- oder Firmenzugehörigkeit sind nicht nötig), sowie eine etwaige Widmungszeile. Bitte vermeiden Sie in der Überschrift Formeln, da diese bei der Integration in elektronische Datenbanken zu Problemen führen können und Nutzern die Suche erschweren.

In der [*]-Fußnote werden die Autorennamen nach Arbeitsgruppen sortiert aufgelistet (mit akademischem Grad) und die vollständige postalische Adresse (vorzugsweise in der Landessprache) des Korrespondenzautors sowie dessen E-Mail-Adresse angegeben. Bei Nicht-Korrespondenzautoren genügt die Angabe der Instituts- oder der Firmenzugehörigkeit. Zusätzlich zur E-Mail-Adresse kann auch die Adresse der Homepage des Korrespondenzautors genannt werden.

4.5. Literaturstellen und Fußnoten

Die Verweise auf Literaturstellen und Fußnoten werden in eckigen Klammern hochgestellt, hinter Satzzeichen gesetzt und fortlaufend nummeriert. Literaturzitate und Fußnoten werden nach dem Haupttext zusammengestellt (dort werden die Nummern in eckigen Klammern aber nicht hochgestellt). Sie sollten möglichst keine umfangreichen experimentellen Vorschriften – dafür gibt es die Hintergrundinformationen – oder lange erläuternde Texte enthalten. Gerne können Sie unsere Vorlage zur Literaturverwaltung mit Endnote nutzen.

Für die Gestaltung der Literaturzitate und Fußnoten gilt Folgendes: Alle Autorennamen angeben (bei mehr als zehn Autoren ist die Angabe nur des ersten Autors der Liste gefolgt von "et al." zulässig; dann muss allerdings das vollständige Zitat in den Hintergrundinformationen genannt werden), mit Groß- und Kleinbuchstaben schreiben, und zwar erst abgekürzte Vornamen, dann Nachnamen; kein "und" zwischen vorletztem und letztem Namen verwenden. Bitte prüfen Sie Ihre Zitate, z.B. mit CrossRef, um die richtige (Online-)Verknüpfung sicherzustellen.

Zeitschriftenzitate: Zeitschriftennamen vom letzten Autorennamen durch Komma abtrennen, nach Chemical Abstracts Service Source Index (CASSI) abkürzen und kursiv setzen. In und nach Zeitschriftennamen kein Komma, dann Veröffentlichungsjahr (fett), Komma, Bandnummer (kursiv), Komma, Anfangszahlen, Punkt (innerhalb einer Zitatnummer Semikolon). Bei Veröffentlichungen in der Angewandten Chemie bitte immer zuerst die englische und danach die deutsche Ausgabe zitieren. Beispiele:

[1] a) H. J. Ache, Angew. Chem. Int. Ed. Engl. 1989, 28, 1; Angew. Chem. 1989, 101, 1; b) H. Frey, Angew. Chem. Int. Ed. 1998, 37, 2193; Angew. Chem. 1998, 110, 2313.

[2] A. Kraft, Chem. Commun. 1996, 77, zit. Lit.; Sci. Am. 1984, 250(4), 7; B. Krebs, H. U. Hürter, Acta Crystallogr. Sect. A 1981, 37, 163; G. Eulenberger, Z. Naturforsch. B 1981, 36, 521; D. Bruss, Appl. Phys. B, DOI 10.1007/s003409900185.

Buchzitate: Bücher ohne Herausgeber: K. P. C. Vollhardt, Organische Chemie, 1. Aufl., VCH, Weinheim, 1988, S. 215. – Bücher mit Herausgeber: T. D. Tullius in Comprehensive Supramolecular Chemistry, Vol. 5 (Hrsg.: J. L. Atwood, J. E. D. Davies, D. D. MacNicol, F. Vögtle, K. S. Suslick), Pergamon, Oxford, 1996, S. 317–343.

Sonstige Zitate: C. R. A. Botta (Bayer AG), DE-B 2235093, 1973 (in Fällen, in denen das Patent nicht online beim entsprechenden Patentamt verfügbar ist, soll auch das entsprechende Chemical-Abstracts-Zitat genannt werden). – M. R. Hopmann, Dissertation, Technische Universität Berlin, 1983. – G. Maas, Methoden Org. Chem. (Houben-Weyl) 4th ed. 1952–, Vol. E 21/1, 1983, S. 379–397. – "Synthesis in Biochemistry": R. Robinson, J. Chem. Soc. 1936, 1079. – S. Novick, "Biography of Rotational Spectra for Weakly Bound Complexes", zu finden unter http://www.wesleyan.edu/chem/faculty/novick/vdw.html, 2005. G. M. Sheldrick, SHELXS-96, Program for the Solution of Crystal Structures, Universität Göttingen, 1996.

4.6. Tabellen

Tabellen werden als Text bearbeitet und sollten daher nicht als Grafiken geschickt werden. Zu ihrer Gestaltung sollte die Tabellenfunktion von Word genutzt werden. Tabellen sollten eine erklärende Überschrift haben und nur durch drei Linien (Kopf-, Hals- und Fußlinie) unterteilt sein. Tabellen mit nur ein oder zwei Spalten sowie Spalten mit nur ein oder zwei Eintragungen sind zu vermeiden. Für Fußnoten in Tabellen werden lateinische Kleinbuchstaben in eckigen Klammern verwendet. Alle Tabellen sind in der Reihenfolge ihrer Erwähnung im Text zu nummerieren, und das Wort Tabelle ist immer auszuschreiben. Werden physikalische Daten von mehreren Verbindungen angegeben, sollte dies in einer Tabelle geschehen, andernfalls genügt eine Fußnote. Tabellen mit Strukturformeln müssen beim endgültigen Manuskript auch als separate Dateien zur Verfügung gestellt werden.

4.7. Chemische Formeln, Gleichungen und physikalische Daten

Im Text wird empfohlen, statt komplizierter chemischer Formeln Formelnummern(arabische Ziffern und eventuell lateinische Kleinbuchstaben) sind halbfett zu verwenden. Formeln von Koordinationsverbindungen werden in eckige Klammern gesetzt, und Ligandenabkürzungen werden mit Kleinbuchstaben geschrieben (IUPAC-Regeln). Oxidationsstufen werden bei ausgeschriebenen Elementnamen in Großbuchstaben in Klammern, bei Elementsymbolen hochgestellt angeben (nicht I(III), sondern IIII; Eisen(II), aber FeII).

Gleichungen sind fortlaufend mit Zahlen oder Kleinbuchstaben zu kennzeichnen und im Text zu erwähnen, z.B. "[Gl. (1)]", "in Gleichung (a) beschrieben".

Die Symbole für physikalische Größen werden kursiv geschrieben, nicht aber die zugehörigen Einheiten (T (für Temperatur, z.B. im Unterschied zu T für Tesla), aber K; J, aber Hz; a, aber nm). Ebenfalls kursiv geschrieben werden stereochemische Angaben (cis, E, R etc.; d und l dagegen sind Kapitälchen), Lokanten in Verbindungsnamen (N-Methyl), Symmetrie- und Raumgruppen (C2v) und Präfixe wie in tBu, tert-Butyl, nicht dagegen lateinische Ausdrücke wie "in situ".

Physikalische Daten sollten möglichst in folgender Form –- auf jeden Fall aber innerhalb des Manuskripts einheitlich und mit Dezimalpunkten und negativen Exponenten, z.B. 25.8 JK−1mol−1 – angegeben werden (gleiche Messbedingungen können, beispielsweise in einer Tabellenfußnote, zusammengefasst werden): Schmp./Sdp. 20°C; [α]D20=−13.5 (c=0.2 in Aceton) (bitte geben Sie auch die Einheiten von [α] und c an, üblicherweise degcm3g−1dm−1 bzw. gcm−3); 1H-NMR (200 MHz, [D8]THF, 25°C, TMS): δ=1.3 (q, 3J (H,H)=8 Hz, 2H; CH2), 0.9 ppm (t, 3J (H,H)=8 Hz, 3H; CH3); IR (Nujol): \tilde{\nu }=2972 (w), 2907 (w), ..., 1026 (s; νas(SiOSi)), 971 (vs), ..., 666 (w; νs(SiOSi)), ..., 439 (m), 401 cm−1 (m); UV/Vis (n-Hexan): λmax (ε)=320 (5000), 270 nm (12000); MS (70 eV): m/z (%): 108 (20) [M+], 107 (60) [M+−H], 91 (100) [C7H7+]. Für die Winkelangabe in zusammengesetzten Einheiten ist statt des Gradzeichens ° auch die Abkürzung deg zulässig.

5. Word-Vorlagen (Win/Mac)

Die Redaktion empfiehlt, die Manuskripte mithilfe der folgenden MSWord-Vorlagen zu erstellen. Sie helfen, die Länge eines Beitrags (in Seiten) abzuschätzen, spiegeln aber nicht das exakte endgültige Layout wider.

Zuschriften

Highlights

Aufsätze

Kurzaufsätze

Essays

6. Grafische Elemente, Farbe

Die Angewandte Chemie erscheint online und gedruckt; da Farbdruck teuer ist, bitten wir Autoren von (Kurz)Aufsätzen und Zuschriften, einen Teil der Mehrkosten zu übernehmen. Ist Farbe notwendig und stehen dem Autor keine Mittel für Publikationskosten zur Verfügung, übernimmt der Verlag die Kosten. Bei anderen Beitragsarten, z.B. Highlights und Essays, sowie im Inhaltsverzeichnis ist Farbe kostenlos. Bitte beachten Sie, dass die Online- und die gedruckte Version identisch sein müssen, weshalb es nicht möglich ist, online in Farbe und im Druck Schwarzweiß zu publizieren. Autoren werden gebeten sicherzustellen, dass der Kontrast bei Farbvorlagen, die schwarzweiß gedruckt werden sollen, ausreichend hoch ist.

Vorschläge für Titelbilder (Länge des erläuternden Texts: bis 500 Zeichen) sind willkommen, allerdings sind die Farbkosten vom Autor zu tragen. Hilfestellungen zur Gestaltung dieser Bilder bietet dieser Link. Auch zu Titelbildern können animierte Grafiken hinterlegt werden (siehe unten).

Unterschiedliche Atomsorten in Strukturbildern werden durch Schraffur, Punktierung etc. gekennzeichnet. (Optische, Elektronen- oder Rastersonden-)Mikroskopiebilder sollen immer einen Maßstab enthalten.

Achsenbeschriftungen enthalten idealerweise die Einheiten mit Schrägstrich abgetrennt (z.B. T/K[RIGHTWARDS ARROW]) und sollten waagerecht zu lesen sein. Beispiel:

Chemische Formeln müssen direkt reproduzierbar sein und sollen fortlaufend mit Formelnummern gekennzeichnet werden. Nützliche Empfehlungen zu ihrer Gestaltung wurden von der IUPAC verabschiedet (siehe J. Brecher, Pure Appl. Chem. 2008, 80, 277). In den Formeln können übliche Abkürzungen wie Me, iPr, sBu und Ph (nicht Φ) verwendet werden, doch sollte dies konsequent geschehen. Allgemeine Substituenten sollen mit R, R′ oder R1, R2 (nicht R1, R2=2R) bezeichnet werden. Die räumliche Anordnung von Substituenten sollte mit parallelen Strichen und Keil angegeben werden. Beispiel:

Bei der Formelgestaltung sollten folgende Angaben berücksichtigt werden: Elementsymbole sollen mit einer 3-mm-, Formelnummern halbfett mit einer 3.5-mm-Helvetica-Schrift geschrieben werden; Bindungslängen (zwischen Atomzentren) betragen 6 mm; Schrift auf oder unter Reaktionspfeilen sowie weitere Angaben in 2.8-mm-Helvetica-Schrift; Minuszeichen sind so lang wie der Querbalken des Pluszeichens. Die maximal zulässigen Gesamtbreiten sind 14 oder 28.8 cm. So gestaltete Formelbilder werden für die Wiedergabe mit 60% verkleinert. Andere Größen sind ebenfalls akzeptabel, doch sollten die Proportionen (3:3.5:6(:140)) beibehalten werden. Bitte verwenden Sie unsere ChemDraw-Vorlage für chemische Formeln.

Strichzeichnungen, Fotografien und Farbabbildungen müssen scharf, kontrastreich und ohne Raster sein. Lineare Auftragungen (vor allem gegen die reziproke Geschwindigkeit) sollten durch die Angabe von Steigung, Achsenabschnitt und Standardabweichung ersetzt werden.

Um ein problemloses Verwenden Ihrer elektronischen Grafikdaten zu gewährleisten, ist es wichtig, dass Sie die folgenden Anmerkungen beachten.

1.

Alle Formeln, Abbildungen und Schemata müssen direkt reproduzierbar sein und sollen keine Rahmen enthalten. Bevorzugte Grafikprogramme sind ChemDraw, Adobe Illustrator und Adobe Photoshop, eingeschränkt verwendbar sind Powerpoint, Corel Draw, Adobe Acrobat und Microsoft Word, nicht verwendbar sind ChemWindows, C-Design, Origin und MacDraw Pro. Als Speicherformate eignen sich in allen Grafikprogrammen JPG, TIFF und EPS.

2.

Bitte definieren Sie Strichstärken von Strukturformeln explizit (mindestens 0.2 pt oder 0.1 mm).

3.

Das Endformat für vektororientierte Abbildungen (Strichgrafiken etc.) ist Encapsulated Postscript (EPS) mit eingebundenen Fonts oder in Kurven umgewandelten Zeichen, nicht Postscript (PS). Die "bounding boxes" müssen passend dimensioniert sein.

4.

Die Qualität des Grafikmaterials ist wesentlich: JPEG- und GIF-Dateien mit niedriger Auflösung sind ungeeignet. Die minimale Auflösung für Strichzeichnungen im Bitmap-Format (*.bmp-Files) beträgt 1000 dpi, die minimale Auflösung für Rasterabbildungen (z.B. ORTEP-Darstellungen mit Schattierungen) und für Farbabbildungen 300 dpi. Bitte definieren Sie Farben im CMYK-Farbraum (nicht im unter Windows üblichen RGB-Farbraum).

Bitte speichern Sie jedes grafische Element (auch jede Tabelle mit grafischen Elementen), jede Abbildung, jedes Schema und das Bild für das Inhaltsverzeichnis als separate Dateien. Um das Hochladen vieler Einzeldateien zu vermeiden, sollte das ganze Grafikmaterial in einem einzigen komprimierten ("zipped") Ordner mit dem Namen "Graphical Material" zusammengefasst und dieser hochgeladen werden; das System wird automatisch jede Datei getrennt aufführen, was Ihnen Zeit spart. Zip-Archive dürfen kein urheberrechtlich geschütztes Material (z.B. Software) enthalten, sondern nur Daten-Dateien.

7. Hintergrundinformationen (Supporting Information), Multimedia

Experimentelle Vorschriften, spektroskopische Daten, Bildmaterial etc., die die zentralen Aussagen der Veröffentlichung nachvollziehbar machen, aber nur als ergänzend angesehen werden, oder die aus Platz- oder technischen Gründen (z.B. animierte Multimedia-Anwendungen und Filme) nicht in die eigentliche Veröffentlichung aufgenommen werden können, müssen – für Autor und Leser kostenfrei – online als Hintergrundinformationen (auf Englisch und als PDF) parallel zur Publikation veröffentlicht werden. Auf sie sollte an den passenden Stellen in der Veröffentlichung hingewiesen werden. An die wissenschaftliche Qualität und sorgfältige Gestaltung der Hintergrundinformationen werden die gleichen Ansprüche gestellt wie bei der Veröffentlichung selbst. Den Hintergrundinformationen sollte eine Gliederung vorangestellt sein, und es sollte der Zusammenhang zwischen den Bestandteilen von Hauptmanuskript und Hintergrundinformationen deutlich erkennbar sein.

Beim Einreichen von Multimedia-Dateien, die über 5 MB groß sind, gehen Sie bitte folgendermaßen vor: Speichern Sie die Dateien auf Ihrem Web-Server, aber setzen Sie keinen Link zu ihnen, sondern schicken Sie uns die URL, damit wir die Dateien herunterladen und den Gutachtern sowie, bei Annahme Ihres Beitrags, den Lesern zugänglich machen können. Bitte verwenden Sie im Interesse der Bandbreite und Speicherkapazität bei Gutachtern und Lesern eine geeignete Komprimierungstechnik, um extrem große Filmdateien (>10 MB) zu vermeiden. Bitte stellen Sie auch sicher, dass Ihre Filme in einem gängigen Format (z.B. MPEG, AVI, QuickTime, GIF) gespeichert sind, das auf mindestens zwei der drei Computerplattformen Windows, MacOS und Linux abgespielt werden kann. Kleinere Dateien können einfach über den Editorial Manager hochgeladen werden.

Der Autor muss eine Kopie der Hintergrundinformationen behalten, um sie Lesern, die keinen Zugang zum Web haben, zur Verfügung stellen zu können.

8. Zugang zu Daten (z.B. Kristallstrukturanalysen)

Daten aus Experimenten, Rechnungen und Simulationen, die die Schlussfolgerungen der Veröffentlichung stützen, müssen entweder als Hintergrundinformationen oder durch Hinterlegung bei geeigneten Datenbanken dem Leser zugänglich gemacht werden.

Ist eine Kristallstrukturanalyse wesentlicher Bestandteil der Zuschrift geben Sie bitte folgende experimentelle Daten in einer Fußnote im Manuskript an: verfeinerte Formel, Formelgewicht Mr, Kristallabmessungen, Kristallsystem, Raumgruppe, Zellabmessungen, Zellvolumen, Zahl Z der Formeleinheiten in der Elementarzelle, berechnete Dichte ρber., linearer Absorptionskoeffizient μ, Strahlung und Wellenlänge, Messtemperatur, 2θmax, Zahl der gemessenen und der unabhängigen Reflexe, Rint, R, wR, Restelektronendichten, eine kurze Beschreibung der Datensammlung und der Lösung und Verfeinerung der Struktur sowie die Datenbank, bei der die detaillierten Ergebnisse hinterlegt wurden. – Auf die kristallographische Absicherung der Strukturen von Synthesezwischenstufen sollte nur kurz hingewiesen werden. ORTEP-Darstellungen und Ähnliches werden hiervon nicht wiedergegeben.

Kristallographische Daten bitte nicht als Hintergrundinformationen liefern, sondern entweder – im Falle organischer und metallorganischer Verbindungen – beim Cambridge Crystallographic Data Centre (CCDC) unter Verwendung von www.ccdc.cam.ac.uk/deposit oder – im Falle von Elementen, Mineralien und anorganischen Verbindungen – beim Fachinformationszentrum Karlsruhe (FIZ, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen; Fax: (+49)7247-808-666; E-Mail: crysdata@fiz-karlsruhe.de; ausführliche Informationen unter www.fiz-karlsruhe.de/depositing%5Fcrystal%5Fstructures.html) hinterlegen. Die Hinterlegungsnummer muss gemeinsam mit dem eingereichten Manuskript mitgeteilt werden. Bitte verwenden Sie folgende Standardtexte im Manuskript: "CCDC XX, XXX und XXXX enthalten die ausführlichen kristallographischen Daten zu dieser Veröffentlichung. Die Daten sind kostenlos beim Cambridge Crystallographic Data Centre erhältlich." "Weitere Einzelheiten zur Kristallstrukturuntersuchung können beim Fachinformationszentrum Karlsruhe, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen (Fax: (+49)7247-808-666; E-Mail: crysdata@fiz-karlsruhe.de), unter der/den Hinterlegungsnummer(n) CSD-XX (CSD-XX, -XXX und -XXXX) angefordert werden." Bitte achten Sie darauf, dass die bei der Datenbank hinterlegten Daten mit den im Manuskript genannten identisch sind.

Bitte nutzen Sie den kostenlosen Checkcif-Service der International Union of Crystallography (checkcif@iucr.org) und reichen Sie den Checkcif-Bericht zusammen mit dem Manuskript ein.

Gutachter können die Daten bei der jeweiligen Datenbank direkt abrufen, wenn die Autoren, deren Veröffentlichung eine Einkristall-Röntgenstrukturanalyse enthält, Folgendes beachten:

Bei (metall)organischen Verbindungen: Daten einschließlich der Angaben zu den Autoren und der Zeitschrift vor dem Einreichen des Manuskripts beim CCDC unter Verwendung von www.ccdc.cam.ac.uk/deposit hinterlegen. Dort erhält der Datensatz eine Hinterlegungsnummer, die im Manuskript einzutragen ist.

Bei anorganischen Verbindungen: Daten (im CIF-Format) vor dem Einreichen des Manuskripts per E-Mail ans FIZ schicken. Nach dem Hinterlegen erhalten Sie die CSD-Nummer(n) mitgeteilt, die im Manuskript einzutragen ist (sind).

Die Daten der Strukturanalysen von großen Biomolekülen, vor allem Proteinen und Nucleinsäuren, sind in der Protein Data Bank (PDB) zu hinterlegen. Die Vorgaben zur Datenhinterlegung und die Veröffentlichungsregeln sind unter http://wwpdb.org/documentation/annotation zu finden. Autoren, die Strukturdaten bei der PDB hinterlegen, erhalten von dort einen Validierungsbericht (siehe http://wwpdb.org/validation/validation-reports), der beim Einreichen eines Manuskripts mitzusenden ist. Die Strukturdaten anderer Makromoleküle sowie Mikroarray-Daten müssen ebenfalls bei einer geeigneten Datenbank hinterlegt werden.

9. Copyright

Bitte bestätigen Sie die Übertragung der Rechte an Ihrer Veröffentlichung an Wiley-VCH mit dem unter www.wiley-vch.de/cta/physsci-de zu findenden Formular. Sollten Sie das Copyright nicht übertragen wollen, gibt es die Möglichkeit, Ihren Beitrag als Open-Acess-Material zu veröffentlichen; siehe Abschnitt 10.

Sollten Sie Copyright-geschütztes Material aus einer anderen Veröffentlichung in ihrer bei der Angewandten Chemie eingereichten Arbeit verwenden, holen Sie bitte die Genehmigung mit dem unter www.wiley-vch.de/gifs/permissions.rtf zu findenden Formular ein.

Wollen Sie Copyright-geschütztes Material von Wiley-VCH für eine Veröffentlichung bei einem anderen Verlag verwenden, nutzen Sie bitte das unter www.wiley-vch.de/publish/dt/licenses/permission%5Fjournals/ zu findende Formular.

10. Open Access und Video-Zusammenfassungen

Falls ein Autor seine Publikation, so wie sie nach allen Korrekturen endgültig publiziert wurde, sofort völlig frei zugänglich machen muss oder möchte (Open Access), bietet die Angewandte Chemie auch diesen Service; alle notwendigen Informationen dazu finden Sie auf unserer Homepage unter dem Stichwort Open Access. Der Aufforderung oder gar dem Zwang von Forschungsförderorganisationen, Manuskripte, wie sie nach der Begutachtung und Überarbeitung durch die Autoren vorliegen – d.h. nicht in der endgültigen, redigierten und "fahnenkorrigierten" publizierten Fassung –, nach gewisser Frist frei zugänglich zu machen, kann nachgekommen werden, und zwar in der Regel durch Übermittlung der entsprechenden Manuskriptvariante an die jeweils vorgesehene nichtkommerzielle Datenbank. Für das korrekte Hochladen in PubMed müssen 1) die NIH-Fördernummern absolut fehlerfrei und 2) die E-Mail-Addressen im Manuskript identisch mit denen sein, die bei NIH/PubMed bekannt sind. Wir empfehlen Autoren, Titel und Literaturzitate auf ihrer Homepage aufzuführen und über den DOI zur Publikation in der Angewandten Chemie zu verlinken, da nur von dort auch die Weiterverlinkung über CrossRef funktioniert und Leser nur so zu den Volltext-Download-Zahlen beitragen, die für Autoren und Bibliothekare von Bedeutung sein können.

Video-Zusammenfassungen: Eine Zusammenfassung ihrer Arbeit als Video kann sie einem breiteren Publikum zugänglich machen. Wiley-VCH und sein Partner Research Square bieten Autoren akzeptierter Beiträge in dieser Zeitschrift die Produktion professioneller Videozusammenfassungen als zusätzliche Dienstleistung an. Unter https://www.researchsquare.com/wiley erfahren Sie mehr darüber und können ein Video für Ihren Beitrag bestellen. Für Fragen stehen wir Ihnen unter videoabstracts@wiley.com gerne zur Verfügung.

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