Angewandte Chemie

Cover image for Vol. 127 Issue 18

Chefredakteur: Peter Gölitz, Stellvertreter: Neville Compton, Haymo Ross

Online ISSN: 1521-3757

Associated Title(s): Angewandte Chemie International Edition, Chemistry - A European Journal, Chemistry – An Asian Journal, ChemistryOpen, ChemPlusChem, Zeitschrift für Chemie

Hinweise zur Gestaltung von Manuskripten

1. Allgemeines

Die Angewandte Chemie gehört der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und wird von Wiley-VCH publiziert. Sie ist eine weltweit führende Zeitschrift für die gesamte Chemie und veröffentlicht Beiträge unterschiedlichster Art (siehe unten). Die Angewandte Chemie erscheint wie auch die rein englischsprachige Ausgabe, die Angewandte Chemie International Edition, jährlich mit 52 Ausgaben gedruckt und online (in der Wiley Online Library); online sind alle Beiträge schon Wochen vor dem Druck verfügbar (Early Views). Beiträge können auf Deutsch und/oder Englisch eingereicht werden. Die Angewandte Chemie veröffentlicht keine Beiträge, die ganz oder in wesentlichen Teilen schon vorher gedruckt oder elektronisch publiziert wurden.

Beim Einreichen eines Manuskripts muss der Autor die Redaktion über andere Manuskripte informieren, die zu diesem Zeitpunkt akzeptiert oder eingereicht sind oder in Kürze eingereicht werden und die einen Bezug zu diesem Manuskript haben. Handelt es sich bei dem Manuskript um eine ergänzte/überarbeitete Fassung eines zuvor bei der Angewandten Chemie abgelehnten Manuskripts, so ist im Begleitschreiben auf die frühere Fassung hinzuweisen, und alle wesentlichen Änderungen sind zu kommentieren. Im Übrigen sind die Ethical Guidelines for Publication in Journals and Reviews der European Association for Chemical and Molecular Sciences (EuCheMS) für die Angewandte Chemie bindend; sie ähneln weitgehend den Ethical Guidelines to Publication of Chemical Research der American Chemical Society. Eine weitere Quelle für Informationen sind die Best Practice Guidelines on Publishing Ethics: A Publisher´s Perspective. Eingereichte Manuskripte werden bei Verdacht auf Vorliegen eines Plagiats mit entsprechender Software überprüft, die auch von Autoren genutzt werden kann.

Autoren sollten in ihrem Anschreiben an die Redaktion auf mögliche Interessenskonflikte hinweisen, z.B. auf Förderung durch oder Beteiligung an Firmen, denen die Publikation der Ergebnisse nutzen könnte. Alle Autoren eines Beitrags sollten wesentliche Beiträge zur Erarbeitung der Ergebnisse einschließlich der Formulierung von Forschungsprojekten und der Manuskripterstellung geleistet haben. Autorenschaft ehrenhalber ist verboten. Hat ein Beitrag mehr als drei Autoren, sollten die Leistungen der einzelnen Autoren im Begleitschreiben aufgeführt werden. Alle Autoren müssen über die Einreichung informiert sein und ihr zugestimmt haben.

Alle Manuskripte sollten online über den Editorial Manager eingereicht werden. Eine Anleitung zur Einreichung von Manuskripten finden Sie auf der Startseite des Editorial Manager ("How to submit a manuscript"). Die Redaktion empfiehlt, die Manuskripte für Aufsätze, Kurzaufsätze, Essays, Highlights und Zuschriften mithilfe der MSWord-Template zu erstellen, auf die ebenfalls von der Startseite des Editorial Manager verwiesen wird. Im Zuge der Einreichung erhält ein Manuskript einen DOI (Digitalobjektidentifikator), der auch der endgültige ist. Über das Vorgehen beim Einreichen überarbeiteter Manuskripte werden Sie bei der Benachrichtigung über die Annahme Ihres Beitrags informiert.

Autoren, die zum ersten Mal einen Beitrag bei der Angewandten Chemie einreichen, werden gebeten, im Editorial Manager ihre Forschungsschwerpunkte (maximal fünf) anhand der auf der Homepage der Zeitschrift verfügbaren Stichwortliste für Autoren und Gutachter zu spezifizieren.

2. Art der Beiträge

Aufsätze, Kurzaufsätze, Essays und Highlights werden häufig auf Einladung geschrieben, können jedoch auch auf die Eigeninitiative eines Autors zurückgehen. Allerdings sollte im zweiten Fall bei der Redaktion vorab angefragt werden, ob der geplante Beitrag in die Zeitschrift passt (am besten mit Inhaltsskizze/Gliederung). Essays und Highlights sollen in der Regel nur einen oder zwei Autoren haben.

Bitte beachten Sie, dass die Zeichenzahlen, die bei den Beitragsarten genannt werden, jeweils einschließlich Leerzeichen zu verstehen sind.

2.1. Aufsätze

In Aufsätzen werden von führenden Experten wichtige aktuelle Themen aus allen Gebieten der Chemie behandelt. Statt einer Aufzählung von Details mit vollständiger Literaturübersicht ist eine kritisch auswählende Bearbeitung des Stoffs erwünscht, bei der auch ungelöste Probleme und Entwicklungsmöglichkeiten erörtert werden sollen (Länge: einschließlich Fußnoten, Literaturzitaten, Tabellen und Legenden bis 65000 Zeichen; Überlängen sollten früh mit der Redaktion besprochen werden).

Aufsätze sollten wie diese Hinweise in nummerierte Abschnitte gegliedert werden, die auch für Querverweise genutzt werden sollen. Dem eigentlichen Text muss ein Vorspann (1000 Zeichen, keine Literaturverweise) vorangestellt sein. Er soll keine trockene Zusammenfassung sein, sondern – zusammen mit einem kreisförmigen Bild vom Durchmesser 18.5 cm (dem Vortitel oder Frontispiz) – zum Lesen des Aufsatzes motivieren. Der erste Abschnitt des Aufsatzes, die Einleitung, soll dann den Nichtspezialisten so anschaulich wie möglich in die Thematik einführen. Als Abschluss ist ein Abschnitt Zusammenfassung und Ausblick erwünscht, in dem thesenhaft die gelösten und offenen Probleme des Themas präsentiert werden. Ferner werden Kurzbiografien (maximal 560 Zeichen) samt Fotos (schwarzweiß) der Korrespondenzautoren benötigt. Die Hinzuziehung von mehr als drei Mitautoren ist zu begründen.

2.2. Kurzaufsätze

In einem Kurzaufsatz (Länge: bis 25000 Zeichen) sollen aktuelle Themen übersichtsartig, aber knapp präsentiert werden. Dies soll die Möglichkeit bieten, Themen zu einer Zeit und in einer Weise zu behandeln, in der ein umfassender Aufsatz noch verfrüht oder unangemessen ist. Ansonsten gilt das in Abschnitt 2.1 für Aufsätze Gesagte, allerdings enthält der Kurzaufsatz keinen Vortitel, und der Vorspann soll nur 800 Zeichen umfassen. Die Hinzuziehung von mehr als zwei Mitautoren ist zu begründen.

2.3. Essays

In Essays (Länge: bis 25000 Zeichen) werden Themen aus allen Bereichen der Chemie einschließlich der Wissenschaftsphilosophie und der Wissenschaftsgeschichte frei behandelt. Unveröffentlichte Originalergebnisse sollten nur sehr begrenzt verwendet werden. Primär soll Bekanntes – adäquat illustriert – von neuer Warte aus beleuchtet und kritisch diskutiert werden. Ferner wird eine Kurzbiografie (maximal 560 Zeichen) samt Foto (schwarzweiß) des Korrespondenzautors benötigt. Essays sollten üblicherweise nur einen Autor haben.

2.4. Highlights

In Highlights sollen didaktisch geschickt sehr wichtige neue Ergebnisse von Originalveröffentlichungen geschildert und ihre Bedeutung erläutert werden, und zwar in der Regel von einem kompetenten Dritten. Die Ergebnisse sollen möglichst kurz, aber klar und ohne die in der Originalveröffentlichung notwendige Datenfülle präsentiert werden (Formeln und/oder Abbildungen so viele wie unbedingt nötig und maximal 15 Literaturzitate). Highlights sollen im Heft höchstens zwei Seiten einnehmen (bis 8500 Zeichen). Um zu gewährleisten, dass Ihr Manuskript diese Länge nicht überschreitet, nutzen Sie bitte das in der Rubrik "Author Guidelines" auf unserer Homepage angebotene Templat. Highlights sollten nicht mehr als zwei Autoren haben.

2.5. Zuschriften

Zuschriften berichten über experimentelle und/oder theoretische Untersuchungen aus allen Bereichen der Chemie; sie sollten kurz sein (siehe unten für Details), und im Falle von mehr als fünf Autoren sollte der Beitrag jedes Autors im Begleitbrief erklärt werden. Die in einer Zuschrift mitgeteilten Befunde müssen von großem allgemeinem Interesse sein, zumindest aber besonders nützlich für die Entwicklung eines wichtigen Forschungsgebietes. Die in einer Zuschrift geschilderten Ergebnisse oder wesentliche Teile davon dürfen nicht schon an anderer Stelle gedruckt oder elektronisch veröffentlicht worden sein, z.B. nicht in Online-Foren, in Übersichtsartikeln, in Tagungsbänden (Proceedings) oder in Vorabdrucken (Preprints), die allgemein zugänglich sind. Eingereichte Manuskripte werden auf Plagiatsverdacht hin mit entsprechender Software überprüft. Zuschriften, die von der Redaktion als zu speziell für den Leserkreis der Angewandten Chemie angesehen werden, werden sofort abgelehnt, alle anderen werden an mindestens zwei unabhängige Gutachter gesandt. Gutachtervorschläge sind willkommen. Gutachter werden gebeten, bei der Entscheidung über die Eignung einer Zuschrift für die Angewandte Chemie die "Hinweise für Gutachter" zu beachten.

Zuschriften, die von mindestens zwei Gutachtern als "very important" eingeschätzt werden, werden bei der Veröffentlichung als VIP (very important paper) gekennzeichnet. Lag bei der Entscheidung ein drittes Gutachten vor, in dem die Bedeutung der Ergebnisse nicht als "very important" oder "highly important" eingeschätzt wird, erhält eine solche Zuschrift nicht den VIP-Status.

Auf Englisch eingereichte Zuschriften erscheinen auch in der deutschen Ausgabe auf Englisch, es sei denn, der Autor liefert eine Übersetzung – deutschsprachige Autoren werden dringend darum gebeten! – oder wünscht diese (mit guten Gründen). Auf Deutsch eingereichte Zuschriften werden auf Deutsch und auf Englisch publiziert.

Die obere Grenze für die Länge einer Zuschrift beträgt 15000 Zeichen Text (einschließlich aller Literaturzitate, Fußnoten und Tabellen). Längere Beiträge werden nur berücksichtigt, wenn ihre Qualität dies rechtfertigt und eine Begründung gegeben ist. Details, die für die Gutachter und für Spezialisten, nicht aber für die meisten Leser wichtig sind, sollten als Hintergrundinformationen (siehe Abschnitt 3.2) eingereicht werden, die nur online publiziert werden. Von zitierten Arbeiten, die noch nicht öffentlich zugänglich sind, sollte der Redaktion eine Kopie per E-Mail übermittelt werden. Auf unveröffentlichte Ergebnisse und Vorträge sollte nur in Ausnahmefällen verwiesen werden.

Alle neuen Verbindungen müssen durch dem Substanztyp angemessene Methoden (z.B. NMR-Spektroskopie, Röntgenstrukturanalyse, Elementaranalyse etc.) vollständig, auch bezüglich ihrer Reinheit, charakterisiert werden. Sollte im Abschnitt Experimentelles nicht genug Platz zur Verfügung stehen, müssen die Spektren und Daten in den Hintergrundinformationen hinterlegt werden.

Die computergestützte Bildbearbeitung ist häufig unumgänglich; sie darf aber nicht dazu führen, dass wenig oder nicht repräsentative Daten gezeigt und/oder echte und signifikante Signale verloren gehen. Vielmehr muss ein klarer Bezug zwischen den Originaldaten und den resultierenden Bildern erhalten bleiben. Wurde ein Bild elektronisch bearbeitet, sollte die Art der Bearbeitung in der Legende angegeben werden. Ist eine computergestützte Bildbearbeitung ein wesentlicher Teil der experimentellen Arbeit, so muss dies nachvollziehbar im Abschnitt Experimentelles beschrieben werden.

In Manuskripten, in denen Tierexperimente beschrieben werden, muss angegeben werden, dass eine behördliche Erlaubnis vorlag, das Institutskomitee genannt werden, das die Versuche genehmigt hat, und – falls zutreffend – die Akkreditierungsnummer des Labors oder Forschers angegeben werden. In Manuskripten, in denen Experimente mit Menschen oder menschlichem Gewebe beschrieben werden, muss zusätzlich angegeben werden, dass die Einwilligung des Patienten oder eines seiner Angehörigen vorlag.

Eine zum Überarbeiten an den Autor zurückgeschickte Zuschrift sollte innerhalb von drei Wochen wieder bei der Redaktion eingehen. Bei einer Verzögerung muss die Redaktion informiert werden.

Zuschriften sollen nicht untergliedert werden; lediglich experimentelle oder methodische Angaben sollten knapp in einem Abschnitt Experimentelles bzw. Methoden zusammengefasst werden. Im ersten Absatz einer Zuschrift sollte so in das Thema eingeführt werden, dass Leser, die ihm ferner stehen, erkennen können, worum es sich handelt, was der Stand des Wissens ist und welche Bedeutung die erzielten Ergebnisse haben. Im letzten Absatz sollten die Ergebnisse noch einmal thesenhaft zusammengefasst werden. Ein Satz sollte abschließend auf ihre Bedeutung und, falls passend, offene Fragen eingehen.

2.6. Korrespondenzen

Manuskripte, in denen sich mit Veröffentlichungen in der Angewandten Chemie kritisch auseinandergesetzt wird, können als Korrespondenzen publiziert werden, wenn sie einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion leisten. Der Autor der Veröffentlichung, die zur Korrespondenz Anlass gab, erhält Gelegenheit zur Erwiderung.

2.7. Buchrezensionen, Tagungsberichte, Nachrufe

Buchrezensionen, Tagungsberichte und Nachrufe werden auf Einladung der Redaktion geschrieben; Vorschläge für Tagungsberichte und Nachrufe oder zu rezensierende Bücher sowie für mögliche Autoren sind willkommen. Verlage sollten Buchankündigungen oder (besser) Bücher direkt an die Redaktion senden.

Eine gute Buchrezension sollte unter anderem folgende Fragen beantworten: Wurde das behandelte Forschungsgebiet in neuerer Zeit intensiv bearbeitet oder bietet das Buch einen frischen Blick auf ein reifes Gebiet? Hat das Buch andere Meriten oder ist es vielleicht überflüssig? Sind die vielen Facetten des Themas richtig gewichtet? Welchen Nutzen wird welcher Leserkreis aus der Lektüre ziehen?

2.8. Berichtigungen

Grob fehlerhafte oder unvollständige Angaben in bereits erschienenen Beiträgen sollen in Form einer – möglichst kurz gehaltenen – Berichtigung korrigiert werden. Berichtigungen erscheinen direkt im Anschluss an das ausführliche Inhaltsverzeichnis. Die Autoren werden gebeten, den Berichtigungstext wie jede andere Art von Beitrag elektronisch über Editorial Manager einzureichen und dabei das Zitat sowie möglichst auch den "Digital Object Identifier" (DOI) der Originalveröffentlichung anzugeben.

3. Sonstige Hinweise

3.1. Zusammenfassung (Abstract), graphisches Inhaltsverzeichnis und Stichwörter

Bei Zuschriften muss der erste Absatz eine Zusammenfassung (ein Abstract) des Manuskripts sein; dabei sollten die Motivation für die Arbeit, die angewendeten Methoden, die Ergebnisse und die Schlussfolgerungen in zusammen maximal 1000 Zeichen präsentiert werden. Bitte beachten Sie beim Schreiben der Zusammenfassung folgende Punkte:

  1. Möglichst viele Leser sollten auf die Arbeit neugierig werden.
  2. Der Inhalt des Beitrags muss sich im Abstract widerspiegeln, und der Abstract sollte mehrere Begriffe (Schlüsselwörter) enthalten, die den Beitrag bei Online-Recherchen leicht finden lassen.
  3. Weder sollten Hinweise auf graphische Elemente und Tabellen des Beitrags noch auf Literaturstellen enthalten sein, da die Zusammenfassung auch unabhängig vom Beitrag, z.B. in Datenbanken, zu finden sein wird.
  4. Auf Abkürzungen sollte so weit wie möglich verzichtet werden.

Auf der letzten Manuskriptseite sollen bei allen Beiträgen (außer bei Rezensionen, Tagungsberichten, Nachrufen und Berichtigungen) der Kurztext für das Inhaltsverzeichnis (bis 450 Zeichen, Vorlagen unter "Author Guidelines" auf der Homepage) und maximal fünf Stichwörter in alphabetischer Reihenfolge stehen. Unter den Stichwörtern sollten wenigstens zwei aus dem Stichwortkatalog stammen (siehe die ausführlichen Hinweise auf der Homepage). Der Text für das Inhaltsverzeichnis soll möglichst mithilfe eines grafischen Elements (Farbe ist hier kostenlos) auf die Arbeit neugierig machen. Eine Wiederholung oder Paraphrase des Titels und die Präsentation von experimentellen Details sind zu vermeiden.

3.2. Hintergrundinformationen

Experimentelle Vorschriften, spektroskopische Daten, Bildmaterial etc., die die zentralen Aussagen der Veröffentlichung nachvollziehbar machen, aber nur als ergänzend angesehen werden, oder die aus Platz- oder technischen Gründen (z.B. animierte Multimedia-Anwendungen und Filme) nicht in die eigentliche Veröffentlichung aufgenommen werden können, müssen – für Autor und Leser kostenfrei – online als Hintergrundinformationen (auf Englisch!) parallel zur Publikation veröffentlicht werden. Auf sie sollte an den passenden Stellen in der Veröffentlichung hingewiesen werden. An die wissenschaftliche Qualität und sorgfältige Gestaltung der Hintergrundinformationen werden die gleichen Ansprüche gestellt wie an die Veröffentlichung selbst. Den Hintergrundinformationen sollte eine Gliederung vorangestellt sein, und es sollte der Zusammenhang zwischen den Bestandteilen von Hauptmanuskript und Hintergrundinformationen deutlich erkennbar sein. Beim Einreichen von Multimedia-Dateien gehen Sie bitte wie auf der Homepage beschrieben vor.

3.3. Farbbilder allgemein

Die Publikation von Schemata und Abbildungen in Farbe ist teuer, und wir bitten unsere Autoren, einen Teil der Mehrkosten zu übernehmen. Ist Farbe unumgänglich, und stehen dem Autor keine Mittel für Publikationskosten zur Verfügung, kann die Redaktion Ausnahmen gewähren.

3.4. Titelbilder und andere Aufmacherbilder

Vorschläge für die Bilder auf den Außen- und Innenumschlagseiten (mit einem erläuternden Text bis 500 Zeichen Länge) oder für den Vortitel des Zuschriftenteils sind willkommen (Kreisdurchmesser 16.5 bzw. 18.5 cm). Die Mehrkosten für Farbe sind anteilig vom Autor zu tragen. Hilfestellungen zur Gestaltung dieser Bilder sind auf der Homepage zu finden. Auch zu Titelbildern können animierte Grafiken hinterlegt werden.

3.5. Korrekturgang

Der Korrespondenzautor erhält Korrekturfahnen seines Beitrags, die als komprimierte PDF-Dateien verschickt werden. Sie sollten innerhalb von drei Tagen an die Redaktion zurückgesandt werden. Korrekturen nach der Early-View- und vor der Heft-Veröffentlichung werden nur akzeptiert, wenn sie Formalia oder Druckfehler betreffen. In anderen Fällen ist der Weg über eine Berichtigung zu gehen (siehe Abschnitt 2.8).

3.6. Sonderdrucke

Bei Aufsätzen erhält der Hauptkorrespondenzautor ein kostenloses PDF in einer der beiden Sprachen, das 50 Ausdrucke erlaubt, sowie je ein Belegheft beider Ausgaben. Bei den anderen Beitragsarten gibt es je ein Belegheft beider Ausgaben. Sonderdrucke und hochaufgelöste PDFs können kostengünstig vor dem Erscheinen eines Beitrags bestellt werden.

3.7. Presseinformationen

Der Verlag gibt zu mindestens einem Beitrag pro Woche eine Pressemitteilung heraus. Selbstverständlich können auch Autoren die Breitenwirkung ihres Beitrags durch eine Pressemitteilung ihrer Institution erhöhen, doch dürfen solche Texte, über die die Redaktion informiert werden sollte, nicht vor der Online-Veröffentlichung des Beitrags erscheinen (Sperrfrist beachten).

3.8. Open Access

Falls ein Autor seine Publikation, so wie sie nach allen Korrekturen endgültig publiziert wurde, sofort völlig frei zugänglich machen muss oder möchte (Open Access), so bietet die Angewandte Chemie auch diesen Service; alle notwendigen Informationen dazu finden Sie auf unserer Homepage unter dem Stichwort OnlineOpen. Der Aufforderung oder gar dem Zwang von Forschungsförderorganisationen, Manuskripte, wie sie nach der Begutachtung und Überarbeitung durch die Autoren vorliegen – d.h. nicht in der endgültigen, redigierten und "fahnenkorrigierten", publizierten Fassung –, nach gewisser Frist frei zugänglich zu machen, wird nachgekommen, und zwar in der Regel durch Übermittlung der entsprechenden Manuskriptvariante an die jeweils vorgesehene Datenbank. Damit Ihre Veröffentlichung korrekt bei PubMed hochgeladen werden kann, stellen Sie bitte sicher, dass 1) die NIH-Fördernummern fehlerfrei sind (d.h., kein kleines o statt der 0, kein kleines i statt der 1, keine Leerstellen oder Bindestriche etc.) und 2) die bei den NIH/PubMed angegebene E-Mail-Adresse identisch mit der in der Veröffentlichung genannten ist. Generell empfehlen wir Autoren, auf ihrer Homepage über den "Digital Object Identifier" (DOI) zur Publikation in der Angewandten Chemie zu linken, da nur von dort auch die Weiterverlinkung über CrossRef funktioniert, und Leser nur so zu den Volltext-Download-Zahlen beitragen.

4. Hinweise zur Gestaltung von Manuskripten

Autoren werden gebeten, bei der Abfassung von Manuskripten für die Angewandte Chemie folgende Punkte zu beachten:

a) Bitte griechische Buchstaben in der Schriftart Symbol schreiben; Sonderzeichen müssen deutlich erkennbar sein; ebenso muss ersichtlich sein, ob ein Zeichen fett oder kursiv gedruckt ist, auf der Zeile steht oder hoch- oder tiefgestellt ist. Alle Seiten inkl. der mit Literaturzitaten, Tabellen und Legenden werden fortlaufend nummeriert.

b) Der möglichst prägnanten Überschrift (normal mit Groß- und Kleinbuchstaben geschrieben) ohne Literaturhinweis, nur mit zwei Sternchen versehen, falls eine [**]-Fußnote nötig ist (siehe weiter unten), folgen die ausgeschriebenen Vor- und Nachnamen der Autoren, wobei die Korrespondenzautoren mit einem Sternchen markiert werden (weitere Kennzeichnungen für die Instituts- oder Firmenzugehörigkeit sind nicht nötig), sowie eine etwaige Widmungszeile. Bitte vermeiden Sie in der Überschrift Formeln, da diese bei der Integration in elektronische Datenbanken zu Problemen führen können.

In der [*]-Fußnote (nach der Autorenzeile oder, wenn vorhanden, nach der Widmungszeile) werden die Autorennamen nach Arbeitsgruppen sortiert aufgelistet (mit akademischem Grad) und die vollständige postalische Adresse (vorzugsweise in der Landessprache) des Korrespondenzautors sowie dessen E-Mail-Adresse angegeben. Bei Nicht-Korrespondenzautoren genügt die Angabe der Instituts- oder der Firmenzugehörigkeit. Zusätzlich zur E-Mail-Adresse kann auch die Adresse der Homepage des Korrespondenzautors genannt werden. Die der Adressfußnote folgende [**]-Fußnote dient bei Zuschriften zur Kennzeichnung, ob das Manuskript Teil einer Veröffentlichungsserie ist, und zur Danksagung – auch für jede Art finanzieller Förderung –, möglichst in folgender Form:

[**] Chemie der ..., 100. Mitteilung. Diese Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Fonds der Chemischen Industrie gefördert. Herrn/Frau A. Meier danken wir für die Spektren, der Firma X für Chemikalienspenden. – 99. Mitteilung: Vollständiges Zitat oder, falls es auch im Text gebraucht wird (und nur dann), Angabe der Nummer im Literaturverzeichnis. (Bei Aufsätzen und Kurzaufsätzen steht der Dank am Ende des Haupttextes.)

c) Hinweise auf Literatur oder auf Fußnoten werden in eckigen Klammern hochgestellt und hinter Satzzeichen gesetzt und fortlaufend nummeriert. Literaturzitate und Fußnoten werden nach dem Haupttext zusammengestellt (dort auch mit eckigen Klammern, aber nicht hochgestellt). Sie sollten möglichst keine umfangreichen experimentellen Vorschriften – dafür gibt es den Abschnitt Experimentelles – oder lange erläuternde Texte enthalten. Für ihre Gestaltung gilt Folgendes: Alle Autorennamen angeben (bei mehr als zehn Autoren ist et al. zulässig; dann muss allerdings das vollständige Zitat in den Hintergrundinformationen angegeben werden), mit Groß- und Kleinbuchstaben schreiben, und zwar erst abgekürzte Vornamen, dann Nachnamen; kein "und" zwischen vorletztem und letztem Namen verwenden. – Wo möglich, sollten mehrere Verweise unter einer Zitatnummer zusammengefasst werden, die dabei mit a), b), c) (nicht (a), (b), (c)) voneinander getrennt werden können. Bitte prüfen Sie Ihre Zitate, um die richtige (Online)verknüpfung sicherzustellen.

Zeitschriftenzitate: Zeitschriftennamen vom letzten Autorennamen durch Komma abtrennen, nach Chemical Abstracts Service Source Index (CASSI) abkürzen und kursiv setzen. In und nach Zeitschriftennamen kein Komma, dann Veröffentlichungsjahr (fett), Komma, Bandnummer (kursiv), Komma, Anfangs- und Endseitenzahlen, Punkt (innerhalb einer Zitatnummer Semikolon). Bei Veröffentlichungen in der Angewandten Chemie bitte immer zuerst die englische und danach die deutsche Ausgabe zitieren. Beispiele:

[1] a) H. J. Ache, Angew. Chem. Int. Ed. Engl. 1989, 28, 1–20; Angew. Chem. 1989, 101, 1–21; b) H. Frey, Angew. Chem. Int. Ed. 1998, 37, 2193–2197; Angew. Chem. 1998, 110, 2313–2318.

[2] A. Kraft, Chem. Commun. 1996, 77–79, zit. Lit.; Sci. Am. 1984, 250(4), 7–8; B. Krebs, H. U. Hürter, Acta Crystallogr. Sect. A 1981, 37, 163; G. Eulenberger, Z. Naturforsch. B 1981, 36, 521; D. Bruss, Appl. Phys. B, DOI 10.1007/s003409900185.

Buchzitate: Bücher ohne Herausgeber: K. P. C. Vollhardt, Organische Chemie, 1. Aufl., VCH, Weinheim, 1988, S. 215. – Bücher mit Herausgeber: T. D. Tullius in Comprehensive Supramolecular Chemistry, Vol. 5 (Hrsg.: J. L. Atwood, J. E. D. Davies, D. D. MacNicol, F. Vögtle, K. S. Suslick), Pergamon, Oxford, 1996, S. 317–343.

Sonstige Zitate: C. R. A. Botta (Bayer AG), DE-B 2235093, 1973 (in Fällen, in denen das Patent nicht online beim entsprechenden Patentamt verfügbar ist, soll auch das entsprechende Chemical-Abstracts-Zitat genannt werden). – M. R. Hopmann, Dissertation, Technische Universität Berlin, 1983. – G. Maas, Methoden Org. Chem. (Houben-Weyl) 4th ed. 1952–, Vol. E 21/1, 1983, S. 379–397. – "Synthesis in Biochemistry": R. Robinson, J. Chem. Soc. 1936, 1079. – S. Novick, "Biography of Rotational Spectra for Weakly Bound Complexes", zu finden unter http://www.wesleyan.edu/chem/faculty/novick/vdw.html, 2005. G. M. Sheldrick, SHELXS-96, Program for the Solution of Crystal Structures, University of Göttingen, Göttingen (Germany), 1996.

d) Tabellen sollten eine erklärende Überschrift haben und nur durch drei Linien (Kopf-, Hals- und Fußlinie) unterteilt sein. Tabellen mit nur ein oder zwei Spalten sowie Spalten mit nur ein oder zwei Eintragungen sind zu vermeiden. Für Fußnoten in Tabellen werden lateinische Kleinbuchstaben in eckigen Klammern verwendet. Alle Tabellen sind in der Reihenfolge ihrer Erwähnung im Text zu nummerieren, und das Wort Tabelle ist immer auszuschreiben. Werden physikalische Daten von mehreren Verbindungen angegeben, sollte dies in einer Tabelle geschehen, andernfalls genügt eine Fußnote. Strukturformeln in Tabellen müssen im endgültigen Manuskript auf einem separaten Blatt wiederholt werden.

e) Komplizierte chemische Formeln im laufenden Text (und vor allem im Titel) vermeiden, um Trennprobleme zu verhindern (Formelnummern nutzen). Formeln von Koordinationsverbindungen in eckige Klammern und Ligandenabkürzungen mit Kleinbuchstaben schreiben (IUPAC-Regeln). Oxidationsstufen bei ausgeschriebenen Elementnamen in Großbuchstaben in Klammern, bei Elementsymbolen hochgestellt angeben (nicht I(III), sondern IIII; Eisen(II), aber FeII).

Beim endgültigen Manuskript bitte alle Formeln und Abbildungen auf separaten Blättern liefern und nicht zusätzlich in den Text integrieren (Angaben zu den idealen Bildgrößen finden sich in der Checkliste); die Legenden zu Abbildungen und Schemata nach dem Literaturverzeichnis fortlaufend zusammenfassen. Alle Abbildungen und Schemata sind in der Reihenfolge ihrer Erwähnung im Text zu nummerieren. Text in ihnen, soweit es geht, vermeiden, um ein Verwenden für die deutsche und die englische Ausgabe zu ermöglichen. Unterschiedliche Atomsorten in Strukturbildern werden durch Schraffur, Punktierung etc. gekennzeichnet. Das Wort Abbildung wird immer ausgeschrieben. Mikroskopiebilder (optische, Elektronen- oder Rastersonden-) sollen immer einen Maßstab enthalten.

Kursiv geschrieben werden Symbole für physikalische Größen, nicht aber die zugehörigen Einheiten (T (für Temperatur, z.B. im Unterschied zu T für Tesla), aber K; J, aber Hz; a, aber nm), stereochemische Angaben (cis, E, R etc.; d und l dagegen sind Kapitälchen), Lokanten in Verbindungsnamen (N-Methyl), Symmetrie- und Raumgruppen (C2v) und Präfixe wie in tBu, tert-Butyl, nicht dagegen lateinische Ausdrücke wie "in situ"; Formelnummern (arabische Ziffern und eventuell lateinische Kleinbuchstaben) sind halbfett. Achsenbeschriftungen enthalten die Einheiten mit Schrägstrich abgetrennt (z.B. T/K[RIGHTWARDS ARROW]) und sollten waagerecht zu lesen sein.

Chemische Formeln müssen direkt reproduzierbar sein und sollen fortlaufend mit Formelnummern gekennzeichnet werden. Nützliche Empfehlungen zu ihrer Gestaltung wurden von der IUPAC verabschiedet (siehe J. Brecher, Pure Appl. Chem. 2008, 80, 277). In den Formeln können übliche Abkürzungen wie Me, iPr, sBu und Ph (nicht Φ) verwendet werden, doch sollte dies konsequent geschehen. Allgemeine Substituenten sollen mit R1, R2 (nicht R1, R2=2R) oder R, R′ bezeichnet werden. Die räumliche Anordnung von Substituenten ist mit parallelen Strichen und Keil anzugeben. Für die Formelgestaltung gilt: Elementsymbole sollen mit einer 3-mm-, Formelnummern halbfett mit einer 3.5-mm-Helvetica-Schrift geschrieben werden; Bindungslängen (zwischen Atomzentren) betragen 6 mm; Schrift auf oder unter Reaktionspfeilen sowie weitere Angaben in 2.8-mm-Helvetica-Schrift; umfangreiche Reaktionsbedingungen bitte in die Legende aufnehmen; Minuszeichen sind so lang wie der Querbalken des Pluszeichens. Die maximal zulässigen Gesamtbreiten sind 14 oder 28.8 cm. So gestaltete Formelbilder werden für die Wiedergabe mit 60% verkleinert. Andere Größen sind ebenfalls akzeptabel, doch sollten die Proportionen (3:3.5:6(:140)) beibehalten werden.

Strichzeichnungen, Fotografien und Farbabbildungen müssen scharf, kontrastreich und ohne Raster sein. Muster für optimal gestaltete Formeln und Abbildungen finden Sie beispielsweise in Heft 2/96, S. 198 f., bzw. in Heft 1/96, S. 86 f. Lineare Auftragungen (vor allem gegen die reziproke Geschwindigkeit) sollten durch die Angabe von Steigung, Achsenabschnitt und Standardabweichung ersetzt werden.

f) Gleichungen sind fortlaufend mit Zahlen oder Kleinbuchstaben zu kennzeichnen und im Text zu erwähnen, z.B. "[Gl. (1)]", "in Gleichung (a) beschrieben".

g) Angabe physikalischer Daten: Mit Dezimalpunkten und negativen Exponenten, z.B. 25.8 JK−1mol−1, möglichst in folgender Form –- auf jeden Fall aber innerhalb des Manuskripts einheitlich (gleiche Messbedingungen können, beispielsweise in einer Tabellenfußnote, zusammengefasst werden): Schmp./Sdp. 20°C; [α]D20=−13.5 (c=0.2 in Aceton) (bitte geben Sie auch die Einheiten von [α] und c an, üblicherweise degcm3g−1dm−1 bzw. gcm−3); 1H-NMR (200 MHz, [D8]THF, 25°C, TMS): δ=1.3 (q, 3J (H,H)=8 Hz, 2H; CH2), 0.9 ppm (t, 3J (H,H)=8 Hz, 3H; CH3); IR (Nujol): \tilde \nu =2972 (w), 2907 (w), ..., 1026 (s; νas(SiOSi)), 971 (vs), ..., 666 (w; νs(SiOSi)), ..., 439 (m), 401 cm−1 (m); UV/Vis (n-Hexan): λmax (ε)=320 (5000), 270 nm (12000); MS (70 eV): m/z (%): 108 (20) [M+], 107 (60) [M+−H], 91 (100) [C7H7+]. Für die Winkelangabe in zusammengesetzten Einheiten ist statt des Gradzeichens ° auch die Abkürzung deg zulässig.

h) Nomenklatur, Symbole, Einheiten: Die Regeln und Empfehlungen der International Union of Pure and Applied Chemistry (IUPAC), der International Union of Biochemistry (IUB) und der International Union of Pure and Applied Physics (IUPAP) sollten eingehalten werden.

i) Abkürzungen und Akronyme sollten sparsam, aber konsequent verwendet werden. Bei der ersten Erwähnung sollte – außer bei den bekanntesten, z.B. NMR, IR, tBu – der vollständige Begriff zusätzlich angegeben werden. Bei Aufsätzen können sie auch zu Beginn in einer Fußnote erklärt oder in einem Glossar zusammengefasst werden.

j) Hintergrundinformationen: Bitte in prägnanter Form (in Englisch) als pdf-Datei mitschicken. Das Grafikmaterial sollte (nur hier!) in den Text integriert sein (keine separaten Grafikdateien, auf die von der Textdatei aus Bezug genommen wird). Der Autor muss eine Kopie der Hintergrundinformationen behalten, um sie Lesern, die keinen Zugang zum Web haben, zur Verfügung stellen zu können.

5. Technische Hinweise für die elektronische Gestaltung von Manuskripten

  1. Grafische Elemente dürfen beim Originalmanuskript in den Text eingebunden sein. Um ein problemloses Verwenden Ihrer elektronischen Grafikdaten zu gewährleisten, ist es wichtig, dass Sie die Anmerkungen in den "Hinweisen zur Gestaltung von Grafiken" beachten.
  2. Tabellen werden als Text bearbeitet und sollten daher nicht als Grafiken geschickt werden. Zur Tabellengestaltung sollte die Tabellenfunktion von Word genutzt werden.
  3. Die bevorzugten Textdateiformate sind Microsoft Word for Windows 2000 und Updates. Die Verwendung von Dokumenten, die mit anderen Textverarbeitungsprogrammen erstellt wurden, kann nicht garantiert werden; ChemTeX-Dateien beispielsweise können nicht bearbeitet werden. Bitte beachten Sie unsere gesonderten Hinweise für LaTeX-Nutzer.
  4. Ohne Trennprogramm und Trennungen per Hand arbeiten. Der gesamte Text (außer griechische Buchstaben; diese in Symbol) sollte mit einem einzigen Zeichensatz erstellt werden.
  5. Der Text sollte "endlos" erfasst werden, d.h., harte Zeilenschaltungen (Carriage Returns) sind nur am Ende von Absätzen, Titeln, Überschriften, Aufzählungen und dergleichen nötig. Fett sind lediglich Formelnummern und Jahreszahlen im Literaturverzeichnis zu formatieren, nicht dagegen beispielsweise "Tabelle 1" oder "Abbildung 1".

6. Kristallstrukturanalysen

Ist eine Kristallstrukturanalyse wesentlicher Bestandteil der Zuschrift bitte folgende experimentelle Daten in einer Fußnote im Manuskript angeben: verfeinerte Formel, Formelgewicht Mr, Kristallabmessungen, -system, Raumgruppe, Zellabmessungen, -volumen, Zahl Z der Formeleinheiten in der Elementarzelle, berechnete Dichte ρber., linearer Absorptionskoeffizient μ, Strahlung und Wellenlänge, Messtemperatur, 2θmax, Zahl der gemessenen und der unabhängigen Reflexe, Rint, R, wR, Restelektronendichten, eine kurze Beschreibung der Datensammlung und der Lösung und Verfeinerung der Struktur sowie die Datenbank, bei der die detaillierten Ergebnisse hinterlegt wurden.

Auf die kristallographische Absicherung der Strukturen von Synthesezwischenstufen sollte nur kurz hingewiesen werden. ORTEP-Darstellungen und Ähnliches werden hiervon nicht wiedergegeben.

Kristallographische Daten bitte nicht als Hintergrundinformationen liefern, sondern entweder – im Falle organischer und metallorganischer Verbindungen – beim Cambridge Crystallographic Data Centre unter Verwendung von http://www.ccdc.cam.ac.uk/services/structure%5Fdeposit oder – im Falle von Elementen, Metallen, Mineralien und anorganischen Verbindungen – beim Fachinformationszentrum Karlsruhe (FIZ, D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen; Tel.: (+49)7247-808-205, Fax: (+49)7247-808-666; E-Mail: crysdata@fiz-karlsruhe.de) hinterlegen. Die Hinterlegungsnummer muss gemeinsam mit dem eingereichten Manuskript mitgeteilt werden. Bitte achten Sie darauf, dass die bei der Datenbank hinterlegten Daten mit den im Manuskript genannten identisch sind. Ausführliche Informationen sind unter http://www.fiz-karlsruhe.de/depositing%5Fcrystal%5Fstructures.html zu finden.

Gutachter können die Daten bei der jeweiligen Datenbank direkt abrufen, wenn die Autoren, deren Veröffentlichung eine Einkristall-Röntgenstrukturanalyse enthält, Folgendes beachten:

  1. Bei (metall)organischen Verbindungen: Daten einschließlich der Angaben zu den Autoren und der Zeitschrift vor dem Einreichen des Manuskripts im CIF-Format als Nur-Text-ASCII-Datei per E-Mail an deposit@ccdc.cam.ac.uk schicken. Dort erhält der Datensatz eine Hinterlegungsnummer, die im Manuskript einzutragen ist.
  2. Bei anorganischen Verbindungen: Daten (im CIF-Format) vor dem Einreichen des Manuskripts per E-Mail (oder auf Diskette) ans FIZ schicken. Nach dem Hinterlegen erhalten Sie die CSD-Nummer(n) mitgeteilt, die im Manuskript einzutragen ist (sind).

Bitte nutzen Sie den kostenlosen Checkcif-Service der International Union of Crystallography (checkcif@iucr.org) und reichen Sie den Checkcif-Bericht zusammen mit dem Manuskript ein.

7. Stichwortkatalog

Autoren können dazu beitragen, dass bei der Suche mithilfe von Stichwörtern in Wiley Online Library eine möglichst vollständige Liste relevanter Veröffentlichungen in den bei Wiley-VCH erscheinenden Zeitschriften Angewandte Chemie, ChemBioChem, ChemCatChem, ChemMedChem, ChemPhysChem, ChemPlusChem, ChemSusChem, Chemistry – A European Journal, Chemistry – An Asian Journal, ChemistryOpen, European Journal of Inorganic Chemistry, European Journal of Organic Chemistry, Advanced Synthesis & Catalysis und Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie erhalten wird, indem sie möglichst viele Stichwörter aus dem gemeinsamen Stichwortkatalog dieser Zeitschriften verwenden. Der Katalog ist in Teilgebiete gegliedert, um das Auffinden der Stichwörter zu erleichtern, kann aber auch in seiner Gesamtheit durchsucht werden. Einige der Stichwörter werden in mehr als einem Teilgebiet verwendet. Wie allen Verzeichnissen liegen auch diesem "Spielregeln" zugrunde, die kurz erläutert seien:

  1. Mindestens zwei der maximal fünf Stichwörter pro Beitrag müssen aus dieser Liste stammen.
  2. Die Suche anhand der deutschen Stichwörter liefert nur die in der deutschen Ausgabe der Angewandten Chemie erschienenen Beiträge. Für einen vollständigen Überblick über alle erfassten Zeitschriften müssen die englischen Äquivalente der Stichwörter verwendet werden.
  3. Namensreaktionen wurden nur in Ausnahmefällen aufgenommen. In der Regel soll stattdessen der entsprechende Reaktionstyp als Stichwort verwendet werden, z.B. "Diels-Alder-Reaktion" unter "Cycloadditionen" und "Claisen-Umlagerung" unter "Umlagerungen".
  4. Heteroanaloga von Verbindungen sind meist den C-Varianten zugeordnet, z.B. (Hetero)cumulene, (Hetero)diene. Ausnahmen sind hier einige Aza- und Phosphaderivate.
  5. Verbindungen mit anorganischen Komponenten, bei denen diese thematisch im Zentrum des Beitrags stehen, werden unter dem Elementnamen geführt, z.B. "Eisenkomplexe" unter "Eisen", und eventuell dem Ligandentyp. Zum Teil existieren Gruppennamen wie Alkalimetalle und daneben wichtige Gruppenmitglieder wie Lithium auch separat. Hier sollte der Gruppenname nur dann verwendet werden, wenn vergleichende Untersuchungen beschrieben werden oder nicht extra aufgeführte Gruppenmitglieder das Thema sind.
  6. Die Stichwörter vom Typ "N-Ligand" sollen zum Einsatz kommen, wenn ein wesentliches Element der Arbeit die Koordination eines wie auch immer gearteten Liganden über das entsprechende Atom (hier also ein Stickstoffatom) ist.
  7. Spektroskopische Methoden sollten als Stichwörter nur aufgeführt werden, wenn es sich um methodische Arbeiten handelt oder wenn sie eine wesentliche Rolle in der Arbeit spielen, z.B. einen wichtigen Beitrag zu einer schwierigen Strukturaufklärung geleistet haben.
  8. Strukturaufklärung dient als Stichwort nur, wenn es um die unter Einsatz mehrerer Methoden gelungene strukturelle Charakterisierung einer Verbindung geht oder wenn eine röntgenographische Strukturbestimmung im Zentrum der Arbeit steht.
  9. Es wurde versucht, "Synonyme" zu vermeiden und allgemeinere den spezielleren Begriffen vorzuziehen. So gibt es nur den Begriff "Sandwichkomplexe" und nicht auch "Doppeldecker-Komplexe". (Siehe auch die Punkte 3 und 4 dieser Richtlinien.)
  10. Enzyme sollten einer der sechs Haupt-Enzymklassen (Hydrolasen, Isomerasen, Ligasen, Lyasen, Oxidoreduktasen, Transferasen) zugeordnet werden.

Unser Katalog ist ein lebender, um neue Entwicklungen in der Chemie aufnehmen zu können. Anregungen von unseren Lesern und Autoren sind deshalb willkommen.

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