Angewandte Chemie

Cover image for Vol. 128 Issue 19

Chefredakteur: Peter Gölitz, Stellvertreter: Neville Compton, Haymo Ross

Online ISSN: 1521-3757

Associated Title(s): Angewandte Chemie International Edition, Chemistry - A European Journal, Chemistry – An Asian Journal, ChemistryOpen, ChemPlusChem, Zeitschrift für Chemie

Aufsätze

Aufsätze in der Angewandten Chemie werden von führenden Experten geschrieben. Sie fassen die wichtigsten Ergebnisse aktueller Forschung zu spannenden Themen in allen Teilen der Chemie zusammen, zeigen ungelöste Probleme auf und diskutieren mögliche Entwicklungen. Aufsätze werden häufig auf Einladung geschrieben, doch sind auch andere willkommen, sofern sie in die Zeitschrift passen.

Aufsatz-Index: 1962–1969   1970–1979   1980–1989   1990–1999   2000–2009   2010–jetzt   Nobel-Vorträge

EarlyView

Wolfgang G. Zeier, Alex Zevalkink, Zachary M. Gibbs, Geoffroy Hautier, Mercouri G. Kanatzidis, G. Jeffrey Snyder
Denken wie ein Chemiker: Thermoelektrika intuitiv

Denken wie ein Chemiker: Thermoelektrika intuitiv

Bindung in Thermoelektrika: Konzepte der chemischen Bindung und Molekülorbitaltheorie erklären die elektronischen Strukturen sowie die Elektronen- und Wärmetransporteigenschaften in Halbleitern. Besonderer Wert wird dabei auf lokale Parameter wie Bindungslänge, Orbitalüberlappung, Koordinationsumgebung und die Eigenschaften freier Elektronenpaare gelegt.

Angew. Chem. 10.1002/ange.201508381

Sara Szymkuć, Ewa P. Gajewska, Tomasz Klucznik, Karol Molga, Piotr Dittwald, Michał Startek, Michał Bajczyk, Bartosz A. Grzybowski
Computergestützte Syntheseplanung: Das Ende vom Anfang

Computergestützte Syntheseplanung: Das Ende vom Anfang

Durch Kombinieren von chemischem Fachwissen mit der Netzwerktheorie und schachähnlichen Algorithmen können Computer Wege zu nicht trivialen Synthesezielen konzipieren. Das Bild zeigt eine kostenoptimierte Synthese von Taxol (großer gelber Knoten), die das Programm Chematica aus mehr als 400 Millionen Möglichkeiten in nur 7 s herausgesucht hat. Rote Knoten stehen für kommerziell erhältliche Chemikalien, blaue für Zwischenstufen und grüne für Nebenprodukte, gelbe Ringe kennzeichnen reglementierte Substanzen.

Angew. Chem. 10.1002/ange.201506101

Wei Weng, Peining Chen, Sisi He, Xuemei Sun, Huisheng Peng
Smarte elektronische Textilien

Smarte elektronische Textilien

Leute machen Kleider: Elektronische Textilien sind eine verheißungsvolle Technologie, die schon bald in unseren Alltag einziehen könnte. Die drei typischen Anwendungsformen tragbarer Elektronik – Erzeugung, Speicherung und Nutzung von Elektrizität – werden mit einem Hauptaugenmerk auf den funktionellen Materialien diskutiert.

Angew. Chem. 10.1002/ange.201507333

Mathieu F. Chellat, Luka Raguž, Rainer Riedl
Antibiotikaresistenzen gezielt überwinden

Antibiotikaresistenzen gezielt überwinden

Heute nicht zu handeln bedeutet, morgen keine Therapien mehr zu haben: Die Entwicklung und Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen ist ein globales Problem. Nach Dekaden vernachlässigter Antibiotikaforschung hat in jüngster Zeit eine Revitalisierung der Suche nach Behandlungsmöglichkeiten von Infektionen mit humanpathogenen Bakterien eingesetzt. Struktur- und mechanismusbasierte Ansätze sowie Interventionen auf genetischer Ebene haben das Potenzial, Resistenzen gezielt zu überwinden.

Angew. Chem. 10.1002/ange.201506818

Todd K. Hyster, Thomas R. Ward
Genetische Optimierung von Metalloenzymen: Weiterentwicklung von Enzymen für nichtnatürliche Reaktionen

Genetische Optimierung von Metalloenzymen: Weiterentwicklung von Enzymen für nichtnatürliche Reaktionen

Auch die zweite Reihe zählt: Im Unterschied zu gängigen Übergangsmetallkatalysatoren können künstliche Metalloenzyme die erste wie auch die zweite Koordinationssphäre modulieren; hieraus resultieren teilweise einzigartige Reaktivitäten. Dieser Aufsatz diskutiert Versuche, die zweite Koordinationssphäre künstlicher Metalloenzyme durch genetische Modifizierungen der Proteinsequenz anzupassen.

Angew. Chem. 10.1002/ange.201508816

Veit Weichold, Daniela Milbredt, Karl-Heinz van Pée
Die spezifische enzymatische Halogenierung – von der Entdeckung halogenierender Enzyme bis zu deren Anwendung in vitro und in vivo

Die spezifische enzymatische Halogenierung – von der Entdeckung halogenierender Enzyme bis zu deren Anwendung in vitro und in vivo

Ein Forschungsgebiet wird erwachsen: Das Gebiet der biologischen Halogenierung war in den letzten 20 Jahren zunächst hauptsächlich von der Entdeckung der halogenierenden Enzyme geprägt. Seit etwa 10 Jahren stehen dagegen Untersuchungen zur Verknüpfung der Enzyme mit Biosynthesewegen durch den Nachweis der In-vitro-Aktivität, zur Substratspezifität sowie zur Anwendung und Verbesserung der Enzyme im Vordergrund.

Angew. Chem. 10.1002/ange.201509573

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