Angewandte Chemie

Cover image for Vol. 127 Issue 17

Chefredakteur: Peter Gölitz, Stellvertreter: Neville Compton, Haymo Ross

Online ISSN: 1521-3757

Associated Title(s): Angewandte Chemie International Edition, Chemistry - A European Journal, Chemistry – An Asian Journal, ChemistryOpen, ChemPlusChem, Zeitschrift für Chemie

127_17/2015Titelbild: Biomimetische Totalsynthese von Santalin Y (Angew. Chem. 17/2015)

Santalin Y ... ..., ein komplexer racemischer Naturstoff, wurde über eine biomimetische Totalsynthese hergestellt. D. J. Tantillo, D. Trauner et al. identifizieren in der Zuschrift auf S. 5168 ff. als den Schlüsselschritt eine Kaskade aus (3+2)-Cycloaddition und Friedel-Crafts-Ringschluss, die das einzigartige Oxafenestran-Gerüst von Santalin Y aufbaut und dessen fünf Stereozentren in einer Stufe einführt. Als Bildhintergrund dient der Wasserfall in Triberg im Schwarzwald, mit insgesamt 163 m der höchste in Deutschland.

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Santalin Y ... ..., ein komplexer racemischer Naturstoff, wurde über eine biomimetische Totalsynthese hergestellt. D. J. Tantillo, D. Trauner et al. identifizieren in der Zuschrift auf S. 5168 ff. als den Schlüsselschritt eine Kaskade aus (3+2)-Cycloaddition und Friedel-Crafts-Ringschluss, die das einzigartige Oxafenestran-Gerüst von Santalin Y aufbaut und dessen fünf Stereozentren in einer Stufe einführt. Als Bildhintergrund dient der Wasserfall in Triberg im Schwarzwald, mit insgesamt 163 m der höchste in Deutschland.

Photokatalytische H2-Produktion

In der Zuschrift auf S. 5132 ff. untersuchen S. Rau et al. den Mechanismus der photokatalytischen Wasserstoffproduktion in Ru-Pd- und Ru-Pt-Systemen. Während Pd als initialen Schritt metallische Kolloide bildet, zeigt Pt keine Veränderung der Koordinationssphäre.for001

Bakteriennachweisfor002

Einen multifunktionellen, die oberflächenverstärkte Raman-Streuung nutzenden Chip für das simultane Einfangen, Nachweisen und Deaktivieren von Bakterien in realen Systemen stellen Y. He et al. in der Zuschrift auf S. 5221 ff. vor.


Asymmetrische Katalysefor003

A. Mezzetti et al. beschreiben in der Zuschrift auf S. 5260 ff. die Eisen(II)-katalysierte asymmetrische Transferhydrierung von C=O-Bindungen. Mit robusten, hoch aktiven makrocyclischen N2P2-Katalysatoren gelingt die Hydrierung einer Vielzahl an Substraten.


127_17i/2015Innentitelbild: Stereoselective Synthesis of the Halaven C14–C26 Fragment from d-Quinic Acid: Crystallization-Induced Diastereoselective Transformation of an α-Methyl Nitrile (Angew. Chem. 17/2015)

Gezielte Kristallisation ermöglicht die industrielle Synthese des bislang teuren und durchsatzbeschränkenden Fragments (C14–C26) für den Aufbau des komplexen, von einem marinen Naturstoff inspirierten Brustkrebsmedikaments Halaven. In der Zuschrift auf S. 5197 ff. beschreiben F. G. Fang et al. mehrere stereoselektive Umsetzungen an einem von d-Chininsäure abgeleiteten kristallinen polycyclischen Templat (Bild von Halichondria okadai: Prof. Uemura, Universität Kanagawa).

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127_17c/2015Innenrücktitelbild: Simultaneous Capture, Detection, and Inactivation of Bacteria as Enabled by a Surface-Enhanced Raman Scattering Multifunctional Chip (Angew. Chem. 17/2015)

Einen multifunktionellen Chip , der oberflächenverstärkte Raman-Streuung (SERS) nutzt, beschreiben Y. He et al. in der Zuschrift auf S. 5221 ff. Merkmale des Chips sind eine ausgezeichnete Reproduzierbarkeit, eine gute Effizienz beim Bakterieneinfang, hohe Empfindlichkeit und hohe bakterizide Wirkung. Sie machen das System für die Untersuchung von menschlichem Blut geeignet. Das Bild illustriert, wie Bakterien mit dem SERS-Chip in realen Systemen simultan eingefangen und nachgewiesen werden können.

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127_17b/2015Rücktitelbild: Highly Enantioselective Transfer Hydrogenation of Ketones with Chiral (NH)2P2 Macrocyclic Iron(II) Complexes (Angew. Chem. 17/2015)

Zu neuen Ufern ... ... führt die Eisen(II)-katalysierte asymmetrische Transferhydrierung von C=O-Bindungen. Mit den von A. Mezzetti et al. in der Zuschrift auf S. 5260 ff. beschriebenen robusten, hoch aktiven makrocyclischen N2P2-Katalysatoren lässt sich eine Vielzahl an Substraten hydrieren. So kommt man sehr günstig zu hohen Ausbeuten und Enantioselektivitäten.

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