Angewandte Chemie

Cover image for Vol. 128 Issue 19

Chefredakteur: Peter Gölitz, Stellvertreter: Neville Compton, Haymo Ross

Online ISSN: 1521-3757

Associated Title(s): Angewandte Chemie International Edition, Chemistry - A European Journal, Chemistry – An Asian Journal, ChemistryOpen, ChemPlusChem, Zeitschrift für Chemie

Editorials

Die Redaktion der Angewandten Chemie wendet sich in unregelmäßen Abständen direkt an die Leser. Blättern Sie in den Editorials um mehr über historische Entwicklungen und aktuelle Trends der Zeitschrift und der Chemie im Allgemeinen zu erfahren. Wie wurde die Angewandte zu einer international renommierten Zeitschrift?

Seit 2011 stammen Beiträge auch von international renommierten Wissenschaftlern, z. B. Mitgliedern des Kuratoriums und des Internationalen Beirats der Angewandten Chemie, und sie beschäftigen sich mit Themen wie der Forschungspolitik, dem Verhältnis von Chemie und Gesellschaft und der Chemieausbildung. Die Autoren vertreten jeweils ihre eigene Meinung, die nicht die der Redaktion, des Verlags Wiley-VCH oder der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) sein muss.

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Avelino Corma
Heterogene Katalyse: vom Verständnis zum Design und vom Design zur Anwendung

Heterogene Katalyse: vom Verständnis zum Design und vom Design zur Anwendung

„… Auch wenn Hochdurchsatz- und kombinatorische Methoden sicherlich bei der Katalysatoroptimierung hilfreich sind, hat man erkannt, dass mehr Wissen auf molekularer Ebene entscheidend für die Entwicklung neuer Konzepte und für das Erreichen des eigentlichen Ziels – gezielt entworfene Feststoffkatalysatoren – ist …” Lesen Sie mehr im Editorial von Avelino Corma.

Angew. Chem. 10.1002/ange.201601231

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Qi-Lin Zhou
Übergangsmetall- und Organokatalyse: Wo sind Fortschritte zu erwarten?

Übergangsmetall‐ und Organokatalyse: Wo sind Fortschritte zu erwarten?

Die meisten Übergangsmetall- und Organokatalysatoren erfüllen die Bedingungen nicht, die an moderne Industrieprozesse gestellt werden. Ihr Hauptnachteil ist ihre geringe Effizienz. Die Notwendigkeit, hoch effiziente Katalysatoren und passende katalytische Reaktionen zu entwickeln, ist eine nie endende Herausforderung für die Synthesechemiker …” Lesen Sie mehr im Editorial von Qi-Lin Zhou.

Angew. Chem. 2016, 128, No. 18, 5438–5439.

Uwe T. Bornscheuer
Biokatalyse: ein erfolgreicher Blick über den Tellerrand

Biokatalyse: ein erfolgreicher Blick über den Tellerrand

Die Erzeugung robuster Biokatalysatoren mit gewünschten Eigenschaften war früher eine Herausforderung. Heute sind Kenntnisse in Bioinformatik, Protein-Engineering, Hochdurchsatz-Screening, Molekularbiologie – neben Biokatalyse und Erfahrung in der organischen Synthese – die Schlüsselkompetenzen zum Auffinden, Entwickeln und Etablieren neuer Syntheserouten …” Lesen Sie mehr im Editorial von Uwe T. Bornscheuer.

Angew. Chem. 2016, 128, No. 14, 4446–4447.

Ian Manners
Sind die derzeitigen Veränderungen gut oder schlecht für die Chemie?

Sind die derzeitigen Veränderungen gut oder schlecht für die Chemie?

Die Entdeckungen, auf denen viele kommerzielle Produkte letztlich beruhen, sind oft das Ergebnis von Grundlagenforschung, die ohne Gedanken an eine spätere (kommerzielle) Nutzung durchgeführt wurde. Derzeit wird die Unterstützung von Grundlagenforschung auf der ganzen Welt, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß, in Frage gestellt. Die Menschheit wird von einer Umgebung profitieren, in der das Auftreten vollkommen neuer Ideen gefördert wird …” Lesen Sie mehr im Editorial von Ian Manners.

Angew. Chem. 2016, 128, No. 12, 3898–3899.

Richard N. Zare
Wissenschaftliches Publizieren – neue Ideen für ein faires System

Wissenschaftliches Publizieren – neue Ideen für ein faires System

Ich schlage zwei denkbare Änderungen vor, um zu einer Verbesserung der Situation beim wissenschaftlichen Publizieren zu kommen. Es braucht einen Mechanismus, um die wertvolle Arbeit von Gutachtern anzuerkennen, und ich wünsche mir eine kurze Erklärung der Beiträge eines jeden Autors zu einem Manuskript …” Lesen Sie mehr im Editorial von Richard N. Zare.

Angew. Chem. 2016, 128, No. 8, 2652–2653.

Martina Havenith-Newen
Solvatationsforschung: ein interdisziplinärer Problemlöser

Solvatationsforschung: ein interdisziplinärer Problemlöser

Lösungsmittel werden oft als inerte (passive) Medien verstanden, in denen Reaktionen ablaufen können. Eine Bottom-up-Beschreibung der Solvatation auf der Molekülebene ist nun zum Greifen nahe, mit der die Eigenschaften neuer Lösungsmittelsysteme – auch für industrielle Anwendungen – vorhersagbar werden. Lösungsmittel werden zunehmend als aktive Teilnehmer in chemischen Prozessen erkannt … Lesen Sie mehr im Editorial von Martina Havenith.

Angew. Chem. 2016, 128, No. 4, 1236–1237.

Peter Gölitz
Schwarze Schafe und Lichtgestalten

Schwarze Schafe und Lichtgestalten

Von der Täuschung bis zum Plagiat reicht die Bandbreite an zu brandmarkendem Verhalten beim Publizieren wissenschaftlicher Ergebnisse. Dennoch sollten Wissenschaftler nicht unter Generalverdacht gestellt werden. Dieses Thema steht im Zentrum des Editorials, das aber auch erfreuliche Dinge wie die Berufung neuer Kuratoriumsmitglieder behandelt.

Angew. Chem. 2016, 128, No. 1, 4–5.

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Joseph S. Francisco
Internationale Kooperationen: ein Schlüssel zu wissenschaftlichem Erfolg

Internationale Kooperationen: ein Schlüssel zu wissenschaftlichem Erfolg

Interkulturelle Kooperation ist, wenn sie funktioniert, synergistisch und bringt ein Verstehen von Partnern mit sich, das jeder für sich allein wohl kaum erreichen kann. Überall auf der Welt gibt es Menschen, die etwas wissen, doch niemand weiß alles. Internationale Kooperationen bringen Wissen und Ressourcen zusammen und ziehen Nutzen aus deren weltweiter Verbreitung und dem menschlichen Streben nach mehr Wissen …” Lesen Sie mehr im Editorial von Joseph S. Francisco.

Angew. Chem. 2015, 127, No. 50, 15196–15197.

Chi-Huey Wong
Chemie in Taiwan und die Academia Sinica

Chemie in Taiwan und die Academia Sinica

Taiwan hat erfolgreich eine Halbleiter- sowie Informations- und Kommunikationstechnologie-Industrie entwickelt, die ihm einen guten Ruf verschafft und Wohlstand gebracht hat. Jetzt hat Taiwan erkannt, dass eine grundlegende Änderung notwendig ist, für die neue Industrien geschaffen werden müssen. Grundlagenforschung ist weiterhin das Hauptinteresse der Chemikergemeinschaft …” Lesen Sie mehr im Editorial von Chi-Huey Wong.

Angew. Chem. 2015, 127, No. 46, 13674–13675.

Helmut Schwarz, Itamar Willner, Ilan Marek
Wissenschaft verbindet: fünfzig Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Israel und Deutschland

Wissenschaft verbindet: fünfzig Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Israel und Deutschland

Als vor 50 Jahren die Welt nach dem Zweiten Weltkrieg in Schutt und Asche lag, initiierten Konrad Adenauer und David Ben-Gurion diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Dieses Jubiläum ist Anlass für dieses Sonderheft, in dem die fruchtbare, wechselseitig bereichernde Zusammenarbeit zwischen israelischen und deutschen Wissenschaftlern beleuchtet wird … Lesen Sie mehr im Editorial von Helmut Schwarz, Itamar Willner und Ilan Marek.

Angew. Chem. 2015, 127, No. 42, 12350–12351.

Thorsten Bach
Mehr Chemie mit Licht! Mehr Licht in der Chemie!

Mehr Chemie mit Licht! Mehr Licht in der Chemie!

Warum wird die Chemie übersehen, wenn wir über Licht reden? Ist das Photon per se ein physikalisches Teilchen? Sind alle bedeutsamen lichtinduzierten Vorgänge biologisch? Vielleicht weil die Rolle des Lichts für die Chemie und die Rolle der Chemie für das Licht doch nicht so wichtig ist, wie es ein paar verschrobene Wissenschaftler gerne glauben würden? Aus der Sicht eines präparativ arbeitenden Photochemikers stellt sich die Sachlage anders dar …” Lesen Sie mehr im Editorial von Thorsten Bach.

Angew. Chem. 2015, 127, No. 39, 11448–11449.

Susumu Kitagawa
Poröse Materialien und das Gaszeitalter

Poröse Materialien und das Gaszeitalter

Materialien für die Speicherung großer Mengen an Gasen und deren hoch effiziente Trennung werden nicht einfach dadurch zugänglich, dass man konventionelle Techniken verbessert. Die Fortschritte auf dem Gebiet der MOFs haben die Materialforschung schnell und signifikant vorangebracht, was für das Lösen von Energie- und Umweltproblemen zentral ist …” Lesen Sie mehr im Editorial von Susumu Kitagawa.

Angew. Chem. 2015, 127, No. 37, 10834–10835.

Klaus Müllen
Chemie in einer Welt der Materialien

Chemie in einer Welt der Materialien

Von Chemikern wird immer mehr erwartet, dass sie ihr Tun der Öffentlichkeit erklären. Das könnte eigentlich einfach sein, weil neue Technologien bessere Materialien brauchen, insbesondere in Bereichen wie Energie, Gesundheit, Wasser oder Nachhaltigkeit. Könnten die hier ungelösten Herausforderungen Chemiker nicht motivieren, ihre überragende Fähigkeit zur Synthese ins Spiel zu bringen und sich verstärkt der Materialforschung zu öffnen? …” Lesen Sie mehr im Editorial von Klaus Müllen.

Angew. Chem. 2015, 127, No. 35, 10178–10180.

Andreas Hirsch
Das “Graphen Flagship” – ein europäisches Großforschungsprojekt

Das “Graphen Flagship” – ein europäisches Großforschungsprojekt

“… Die Europäische Kommission beschloss 2013, das Graphene-Flagship-Projekt zu starten. Dieses Projekt bringt führende wissenschaftliche Institutionen aus ganz Europa mit unterschiedlicher Expertise zusammen. Das Graphen Flagship ist (zusammen mit dem Human Brain Project) das größte koordinierte Forschungsprojekt, das jemals in Europa gefördert worden ist …” Lesen Sie mehr im Editorial von Andreas Hirsch.

Angew. Chem. 2015, 127, No. 32, 9262–9263.

Vivian Wing-Wah Yam
Anorganische Chemie: ruhmreiche Geschichte, vielversprechende Zukunft

Anorganische Chemie: ruhmreiche Geschichte, vielversprechende Zukunft

„… Die anorganische Chemie hat sich von Grundlagenstudien hin zu interdisziplinärer Forschung entwickelt. Was früher für unmöglich oder schwer erreichbar angesehen wurde, ist heute machbar. Auch wenn wir unsere Identität als Anorganiker nicht aufgeben, die scharfe Abgrenzung zwischen den unterschiedlichen Disziplinen und Teilgebieten spielt keine Rolle mehr …“ Lesen Sie mehr im Editorial von Vivian W.-W. Yam.

Angew. Chem. 2015, 127, No. 29, 8422–8423.

Michel Orrit
Einzelmolekülchemie ist mehr als superauflösende Fluoreszenzmikroskopie

Einzelmolekülchemie ist mehr als superauflösende Fluoreszenzmikroskopie

„Nach 25 Jahren optischer Experimente mit Einzelmolekülen ist es an der Zeit, über die Erkenntnisse und Anwendungen nachzudenken, die die Einzelmoleküloptik, oder allgemeiner die Einzelmolekülchemie, uns gebracht hat. Detaillierte Informationen können aus der Vielfalt an Signalen extrahiert werden, die uns diese einzelnen Moleküle aus ihrer nanometerskaligen Umgebung vermitteln…“ Lesen Sie mehr im Editorial von Michel Orrit.

Angew. Chem. 2015, 127, No. 28, 8116–8117.

Marc Fontecave
Nachhaltige Chemie und die Energieversorgung des Planeten

Nachhaltige Chemie und die Energieversorgung des Planeten

Angew. Chem. 2015, 127, No. 24, 7050–7051.

Christoph Ettl, Martin Stratmann
Die Chemie in der Max-Planck-Gesellschaft – Vergangenheit und Zukunft einer erfolgreichen Verbindung

Die Chemie in der Max‐Planck‐Gesellschaft – Vergangenheit und Zukunft einer erfolgreichen Verbindung

Angew. Chem. 2015, 127, No. 20, 5892–5893.

Jay S. Siegel
Die Bürgenstock-Tagung – seit 50 Jahren Ziel einer wissenschaftlichen Pilgerfahrt

Die Bürgenstock‐Tagung – seit 50 Jahren Ziel einer wissenschaftlichen Pilgerfahrt

„Das Bürgenstock-Programm lässt immer Raum für wichtige wissenschaftliche Diskussionen. Diese Tagung ist für die Wissenschaftlergemeinschaft aus zwei Gründen wichtig: wegen ihrer großen historischen Bedeutung und wegen dem, was sie an großer wissenschaftlicher Tradition für künftige Generationen bewahrt. Jede Tagung bot eine neue Lektion und brachte die Familie der Stereochemiker enger zusammen …“ Lesen Sie mehr im Editorial von Jay S. Siegel.

Angew. Chem. 2015, 127, No. 17, 5058–5059.

Andreas Kreimeyer
150 Jahre BASF

150 Jahre BASF

Ich lade Sie herzlich dazu ein, Ihre Kreativität auf unserer Jubiläumsplattform einzubringen”, dazu fordert Andreas Kreimeyer, Sprecher der Forschung im Vorstand der BASF, die Leser dieser Ausgabe der Angewandten Chemie in seinem Editorial auf. Dieses Heft bietet anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der BASF eine Sammlung von Übersichtsartikeln, die sich mit den möglichen Beiträgen der Chemie zu den Themenbereichen Energie, Ernährung und städtisches Leben befassen.

Angew. Chem. 2015, 127, No. 11, 3198–3200.

Henning Hopf
Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und das Dritte Reich

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und das Dritte Reich

„Die Nationalsozialisten begeisterten sich für Technik und Naturwissenschaften, und die Chemie war zum einen für die Autarkiebestrebungen des Dritten Reiches von größter Wichtigkeit und zum anderen essenziell für die Vorbereitung des Krieges. Die Aktivierung aller Kräfte spielte eine entscheidende Rolle, und hierbei waren die deutschen chemischen Gesellschaften von großer Bedeutung …“ Lesen Sie mehr im Editorial von Henning Hopf.

Angew. Chem. 2015, 127, No. 9, 2596–2597.

Roberta Sessoli
Italiens Forschung an einem Wendepunkt: eine Chance, die nicht verpasst werden darf

Italiens Forschung an einem Wendepunkt: eine Chance, die nicht verpasst werden darf

Angew. Chem. 2015, 127, No. 5, 1392–1393.

Peter Gölitz
Der Impact-Faktor der Angewandten Chemie

Der Impact‐Faktor der Angewandten Chemie …︁

Was sagt der Impact-Faktor aus? Mit dieser Frage vor allem beschäftigt sich Peter Gölitz in seinem Editorial, wobei der Anlass der überraschende Rückgang des Impact-Faktors 2013 der Angewandten Chemie ist, für den eine Erklärung gesucht – und gefunden – wurde. Vor allem muss man die Randbedingungen kennen, die den Impact-Faktor einer Zeitschrift bestimmen.

Angew. Chem. 2015, 127, No. 1, 4–6.

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  • Alois Fürstner
    Was zählt?
    Angewandte Chemie 2014, 126, No. 1, 8–9.

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  • Jens K. Nørskov, Thomas Bligaard
    Das Katalysatorgenom
    Angewandte Chemie 2013, 125, No. 3, 806–807.

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  • Peter Gölitz
    Editorials ...
    Angewandte Chemie 2011, 123, No. 19, 4327–4327.

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  • Peter Gölitz
    Appelle
    Angew. Chem. 2008, 120, No. 38, 7254-7256.

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