Chemie in unserer Zeit

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Online ISSN: 1521-3781

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14.10.2014

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Wissen über chemische Zusammenhänge zielgruppengerecht und verständlich darzustellen, ist zunehmend gefragt: Die eigenen Forschungsthemen oder ein Projekt zu präsentieren, will aber gelernt sein. Bei der ChiuZ gehört die verständliche Aufbereitung komplexer Sachverhalte zum Anspruch und Selbstverständnis der Zeitschrift. Im ChiuZ-Storylab geben wir unser Wissen weiter. Zielgruppe sind Studierende sowie Chemiker im Beruf mit Freude am Formulieren und der Bereitschaft, sich auf neue Gedanken einzulassen. Weitere Informationen finden Sie im angehängten Flyer

Die erste Veranstaltung findet am 25. März in Münster statt. Melden Sie sich an unter www.fjs2015.de

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  1. Ein neuer Molekülbaukasten

    Michael Groß

    Article first published online: 8 DEC 2014 | DOI: 10.1002/ciuz.201480018

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    Chemie wäre viel einfacher, wenn man Moleküle einfach zusammenstöpseln könnte wie Legosteine – ohne gefährliche Reagenzien und Nebenprodukte. Durch cleveres Design der Bausteine haben Chemiker jetzt eine neue Gruppe von vielfältig variierbaren Synthesen entwickelt, die diesem Ideal der Klick-Chemie entsprechen und den Zugang zu vielfältigen, auch pharmakologisch interessanten Produkten eröffnen.

  2. Profragrances – Riechstoffvorstufen : Konzepte und Anwendungen in der funktionellen Parfümerie

    Dr. Andreas Herrmann

    Article first published online: 8 DEC 2014 | DOI: 10.1002/ciuz.201400677

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    Ohne Parfüme ist unser Alltagsleben nur schwer vorstellbar. Parfüme überdecken unangenehme Gerüche, erfrischen unsere Wäsche und bergen oftmals Gefühle und Erinnerungen. Jedes Parfüm besteht aus vielen einzelnen Riechstoffen, die langsam verdampfen. Deshalb ist die erzielte Duftwirkung zeitlich begrenzt. Für den Chemiker ist es eine ganz besondere Herausforderung, Systeme zu finden, die den Duft von Parfümen in unserem Alltag länger andauern lassen. Ein Ansatz hierzu ist die Entwicklung von zunächst geruchlosen Riechstoffvorläufern, aus denen durch die Spaltung einer kovalenten Bindung nach und nach ein Duftstoff entsteht.

  3. Ultraschnelle Dynamik von Strukturen und Schwingungen : Wasser und Biomoleküle

    Thomas Elsaesser

    Article first published online: 8 DEC 2014 | DOI: 10.1002/ciuz.201400678

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    Intermolekulare Wasserstoffbrückenbindungen bestimmen physikalische und chemische Eigenschaften des Wassers und wässriger Systeme, etwa hydratisierter Biomoleküle. Aufgrund der begrenzten Bindungsstärke unterliegen wässrige Systeme ultraschnellen strukturellen Fluktuationen im Zeitbereich zwischen ca. 10–14 und 10–11 Sekunden. Schwingungsanregungen von Wasserstoffbrücken zerfallen ebenfalls in diesem Zeitbereich. Die Ultrakurzzeit-Infrarotspektroskopie erlaubt eine zeitaufgelöste Beobachtung dieser elementaren Dynamik in Wasser, hydratisierten DNA-Oligomeren und Phospholipiden.

  4. Friedelin aus Kork : Nicht verkorkst

    Raina Seupel, Alexander Roth, Katrin Steinke, Prof. Dr. Dieter Sicker, Prof. Dr. Hans-Ullrich Siehl, Prof. Dr. Klaus-Peter Zeller and Prof. Dr. Stefan Berger

    Article first published online: 8 DEC 2014 | DOI: 10.1002/ciuz.201400690

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    Die Rinde der Korkeiche ist als natürlicher Hartschaum ein einzigartiges Material: hydrophob, von geringer Dichte, weil luftgefüllt, dazu elastisch, isolierend und schlecht brennbar. All das machte Kork schon in der Antike zum idealen Material für den Verschluss von Amphoren mit dem viel besungenen griechischen Wein. Der Benediktinermönch Pérignon fand um 1680, dass sich Schaumweinflaschen besser mit Korken als mit starren Holzstöpseln verschließen ließen – bald übernahmen das alle Champagner-Produzenten. Inzwischen wird mehr Wein produziert als man mit Korken verschließen kann. Eines der in Kork enthaltenen Triterpene ist Friedelin. Wir besprechen seine eher unkomplizierte Isolierung und die anspruchsvolle Aufklärung der Struktur.

  5. Die Ostsee atmet auf : Salzwassereinstrom 2014

    Dr. Michael Naumann and Dr. Günther Nausch

    Article first published online: 8 DEC 2014 | DOI: 10.1002/ciuz.201400695

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    Aktuelle Messdaten zur Umweltüberwachung der Ostsee zeigen einen größeren Einstrom von sauerstoffreichem Salzwasser aus der Nordsee an. Zum ersten Mal seit 2003 wurde das Tiefenwasser der zentralen Ostsee mit größeren Mengen von Sauerstoff versorgt und Schwefelwasserstoff verdrängt. Dieser Effekt wurde durch ein Zusammenwirken mehrerer kleiner Einstromphasen im Winter bis Frühjahr 2013/2014 ausgelöst, die die Wirkung eines in der Fachterminologie als “Major Baltic Inflow” (MBI) bezeichneten Salzwassereinbruchs erzielen. Ende Juli 2014 wurde das Gotlandtief (240 m Wassertiefe) von diesen Wassermassen erreicht und die durch langanhaltende Stagnation gekennzeichneten schlechten Umweltbedingungen des Tiefenwassers wurden verbessert.

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