Chemie in unserer Zeit

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Chefredakteurin: Doris Fischer-Henningsen

Online ISSN: 1521-3781

Associated Title(s): Biologie in unserer Zeit, CHEMKON, Physik in unserer Zeit

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16.06.2016

Chemie rund um die Uhr für Schüler und Lehrer

Chemie ist überall „drin“, Chemie ist wichtig für das Verständnis unseres Lebens. Chemie wird helfen, Lösungen zu den großen Fragen unserer Zeit wie die Energieversorgung der Zukunft zu finden.

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker, GDCh, öffnet jetzt einen neuen Weg für Schüler und Lehrer und wird für drei Jahre ihre beliebte, zuverlässig über alle Facetten der Chemie berichtende Zeitschrift „Chemie in unserer Zeit“, ChiuZ, elektronisch zur Verfügung stellen.

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  1. Noch lange kein altes Eisen: die Vinyl-LP : Schallplatten

    Karl Hübner

    Version of Record online: 20 SEP 2017 | DOI: 10.1002/ciuz.201700809

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    Sie war schon totgeglaubt, aber plötzlich steigen die Verkaufszahlen wieder an. Die Schallplatte ist in, und Künstler, die was auf sich halten, veröffentlichen neue Alben nicht nur auf CD, sondern zunehmend auch (wieder) auf Vinyl. Und ältere Produktionen sind häufig ebenfalls wieder als Platte verfügbar. Die PVC-Lieferanten wird es freuen. Aber das Polymer ist nicht der einzige chemische Werkstoff, den Schallplattenhersteller benötigen.

  2. Sol-Gel-Chemie : Einfach und doch kompliziert

    em. Univ. Prof. Dr. Ulrich Schubert

    Version of Record online: 8 SEP 2017 | DOI: 10.1002/ciuz.201700792

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    Der Sol-Gel-Prozess ist mittlerweile eine etablierte und weit verbreitete Methode zur Synthese von Materialien mit oxidischer Grundstruktur. Dabei werden molekulare Vorstufen, die Precursoren, meist Metall- oder Halbmetall-Alkoxide, M(OR)n, oder hydrolysierbare Metallsalze mit einer kontrollierten Menge Wasser versetzt. Die Precursoren sind die Bausteine für die zukünftigen Materialien. Wie bei Lego® können unterschiedliche Baugruppen nahezu beliebig miteinander kombiniert werden. Die weite Verbreitung von Sol-Gel-Prozessen auch in technischen Anwendungen beruht auf mehreren Vorteilen: neben der nahezu beliebigen Kombination von Precursoren sind dies die milden Reaktionsbedingungen, die leichte Verarbeitbarkeit der Materialien, die Möglichkeit, die Porosität und Oberflächeneigenschaften von Materialien gezielt zu beeinflussen sowie die Möglichkeit, organische Komponenten zu integrieren. Letzteres führt zu anorganisch-organischen Hybridmaterialien.

  3. Berberinchlorid aus Berberitzenrinde : Sieh, das Gelbe liegt so nah

    Katrin Eckhardt, Prof. Dr. Klaus-Peter Zeller, Prof. Dr. Hans-Ullrich Siehl, Prof. Dr. Stefan Berger and Prof. Dr. Dieter Sicker

    Version of Record online: 8 SEP 2017 | DOI: 10.1002/ciuz.201700791

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    Berberinchlorid zählt als quartäres Ammoniumsalz zu den seltenen basischen Naturfarbstoffen. Die Stammverbindung Berberin, das analoge Hydroxid, kommt in der Rinde der Gemeinen Berberitze vor. Die Berberitze ist mehr als nur ein Strauch aus dem Vorgarten. Das Berberin ist ein von Färbern geschätzter gelber Naturfarbstoff, der schon ohne Beize auf Wolle zieht. Kein Wunder, dass es als Alkaloid auch physiologisch wirksam ist. Früher volksmedizinisch genutzt, ist es heute Gegenstand intensiver pharmakologischer Forschung. Damit nicht genug, sind Berberitzenfrüchte essbar und eine Delikatesse der persischen Küche. Also: Färben Sie mit, kochen sie mit! Wir isolieren reines Berberinchlorid – ohne Chromatografie, präsentieren und interpretieren seine Spektren. Dieser Beitrag setzt die Reihe zur Isolierung und Spektroskopie von Naturstoffen fort und basiert auf einer Bachelorarbeit.

  4. Phytansäure : Ein Nervenleiden enthüllt die Chemie einer ungewöhnlichen Fettsäure

    Prof. Dr. Peter Schönfeld and Prof. Dr. Georg Reiser

    Version of Record online: 7 SEP 2017 | DOI: 10.1002/ciuz.201700780

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    Vor 70 Jahren waren ein unbekanntes Nervenleiden, die Entdeckung von H2O2-bildenden Zellorganellen und die Gaschromatographie, Anlass für die Aufdeckung der Chemie einer ungewöhnlichen Fettsäure, der Phytansäure. Sie wird im Wiederkäuermagen aus Chlorophyll gebildet und gelangt vorwiegend über die Nahrungskette Pflanze-Tier-Mensch in unseren Körper. Phytansäure ist ein zellulärer Brennstoff mit einem komplexen oxidativen Abbau. Diese Säure kann aber auch zu einem Gift mit schleichender Wirkung werden, welches insbesondere das Nervensystem schädigt. Ihre verzweigte Phytylkette ist als Membranbaustein für das bakterielle Leben in unwirtlicher Umgebung essenziell. Die Chemie der Phytansäure ist auch ein Hilfsmittel zur Erforschung der Essgewohnheiten unserer Vorfahren in der Antike.

  5. Haare im Fokus der forensischen Analytik : Giften auf der Spur

    Dr. Frank Scheufler

    Version of Record online: 7 SEP 2017 | DOI: 10.1002/ciuz.201700760

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    Die Frisur eines Menschen ist seit Jahrtausenden ein Mittel des Ausdrucks einer individuellen Persönlichkeit, einer gesellschaftlichen Stellung oder einer politischen Haltung. Doch Haare bergen weit mehr Informationen, als von außen sichtbar sind. Wirkstoffe, die in den Körper aufgenommen werden, bewusst oder unbewusst, gesund oder schädlich, lassen sich in den Haaren nachweisen. Zur Überprüfung auf das Vorliegen juristisch relevanter Fremdstoffe wie Gifte, Rauschgifte oder Medikamente werden forensische Haaranalysen durchgeführt. Sie dienen als Beweismittel in Fragen des Verwaltungs-, Familien- und Strafrechts.

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