Chemie Ingenieur Technik

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Online ISSN: 1522-2640

Associated Title(s): Chemical Engineering & Technology, ChemBioEng Reviews, Energy Technology

15.06.2007

Membranbegasung

MembranbegasungZur Produktion pharmazeutischer Proteinwirkstoffe werden heute vielfach tierische Zelllinien eingesetzt. Empfindlichen Zelllinien vertragen dabei nur eine blasenfreie Sauerstoffversorgung, etwa per Membranbegasung. Ein wesentlicher Nachteil der Membranbegasung ist die begrenzte Stofftransportkapazität, welche die Zelldichte und damit die Raum-Zeit-Ausbeute im Bioreaktor limitiert. Ein konstruktiv einfaches dynamisches Membranbegasungssystem, in dem Rotor und Stator in einem rotatorisch oszillierenden Membranträger vereinigt sind, weist gegenüber dem konventionellen Rotor-Membranstator-System im 100-L- und 200-L-Maßstab eine verdoppelte Sauerstofftransportkapazität bei gleicher Scherbeanspruchung auf. Damit können maximale Zellzahldichte, Raum-Zeit-Ausbeute und somit Produktausbeute deutlich gesteigert werden.

Erscheint in Heft 7/2007.
B. Frahm, S. Kirchner, J. Kauling, H. Brod, U. Langer, B. Bödeker, Chem. Ing. Tech. 2007, 79 (7).
DOI: 10.1002/cite.200700070

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